Schlagwort-Archiv: Illustrationen

Workshops an Schulen

Volksschule Innere Stadt, Innsbruck

Vortrag mit Workshop: Modi di dire italiani“ (27.11.2011)
Vortrag mit Workshop: „Combinazioni di parole italiane e le loro traduzioni in tedesco“ (23.02.2012)
Leiterinnen: Dr. Christine Konecny, Mag. Erica Autelli
Klasse/Schulstufe: 4. Klasse/Schulstufe; Italienischlehrerin: Emanuela Ruatti
  

Neue Mittelschule Königsweg, Reutte

Vortrag mit Workshop: „Benvenuti in Italia – Come parlano gli italiani?“ (19.12.2011) (Bericht auf der Schulhomepage)
Leiterinnen: Mag. Erica Autelli, Dr. Christine Konecny
Klasse/Schulstufe: 3. und 4. Klassen (= 7. und 8. Schulstufe); Italienischlehrer: Dipl.-Päd. Reinhard Weirather
  

Neue Mittelschule Dr. Fritz Prior, Innsbruck

Vortrag mit Workshop: „‚Pacchetti‘ di parole prefabbricati – un paragone tra italiano e tedesco“ (08.-09.03.2012)
Leiterinnen: Dr. Christine Konecny, Mag. Erica Autelli
Klasse/Schulstufe: 3. Klasse (= 7. Schulstufe); Italienischlehrerin: Dott.ssa Erica Pegoretti
  

Bundesrealgymasium in der Au, Innsbruck

Vortrag mit Workshop: „Italienische Vokabeln und Wortverbindungen spielerisch erlernen“ (24.05.2012)
Leiterinnen: Dr. Christine Konecny, Mag. Erica Autelli
Klasse/Schulstufe: 1. Klasse (= 5. Schulstufe); Italienischlehrerin: Mag. Karin Lamprecht
  

Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe (HLW), Reutte

Vortrag mit Workshop: „Le collocazioni nel linguaggio quotidiano: differenze tra italiano e tedesco“ (25.06.2012) (Bericht auf der Schulhomepage)
Leiterinnen: Dr. Christine Konecny, Mag. Erica Autelli
Klasse/Schulstufe: 1. Klasse (= 9. Schulstufe); Italienischlehrerin: Mag. Christiane Oberthanner
  

Neue Mittelschule Königsweg, Reutte

Vortrag mit Workshop: „Italienische Phraseologismen und ihre Bildlichkeit: Imparare fraseologismi italiani attraverso la visualizzazione delle immagini mentali da loro evocate“ (26.06.2012) (Bericht auf der Schulhomepage)
Leiterinnen: Mag. Erica Autelli, Dr. Christine Konecny
Klasse/Schulstufe: 3. und 4. Klassen (= 7. und 8. Schulstufe); Italienischlehrer: Dipl.-Päd. Reinhard Weirather
  

Gymnasium Adolf-Pichler-Platz, Innsbruck

Vortrag mit Workshop: „Pensare ‚all’italiana‘ con l’aiuto di disegni“ (23.01.2013, 30.01.2013)
Leiterinnen: Dr. Christine Konecny, Mag. Erica Autelli
Klasse/Schulstufe: 5. Klasse (= 9. Schulstufe); Italienischlehrerin: Mag. Gabriele Pisek
  

Neue Mittelschule Stams-Rietz, Stams

Vortrag mit Workshop: „Imparare fraseologismi italiani e tedeschi tramite le loro visualizzazioni – un interscambio tra alunni italiani e austriaci“ (18.04.2013) (Bericht auf der Schulhomepage)
Leiterin: Mag. Erica Autelli
Klasse/Schulstufe: 1. Klasse (= 5. Schulstufe); Italienischlehrerin: Mag. Erica Autelli,  Zeichnenlehrerin: Ulrike Parth

Öffentliche Veranstaltungen

Aktionstag Junge Uni 2009

Station: „Welche Wortverbindungen sind typisch für das Italienische im Vergleich zum Deutschen?“ (06.11.2009)
Leiterin: Dr. Christine Konecny
Mitarbeiterinnen: Francesca Bagaggia, Dr. Carmen Konzett, Michaela Löffler, Beate Niedermühlbichler
  

Lange Nacht der Forschung 2009

Station: „Was unterscheidet deutsche und italienische Wortverbindungen?“ (07.11.2009)
Leiterin: Dr. Christine Konecny
Mitarbeiterinnen: Francesca Bagaggia, Michaela Löffler, Beate Niedermühlbichler, Margherita Scomparin
  

Aktionstag Junge Uni 2010

Station: „Sprachliche Bilderwelt: Zeichnen von Wortverbindungen (z.B. Redewendungen, Sprichwörter)“ (im Rahmen der Aktivitäten zum Thema „Was ihr immer schon über Sprache/n wissen wolltet…“ anlässlich des 25-jährigen Bestehens des „Linguistischen Ar­beits­kreises“ der Universität Innsbruck) (05.11.2010)
Leiterinnen: Dr. Christine Konecny, Dr. Carmen Konzett, Dr. Marlene Mussner
Mitarbeiterinnen: Evelyn Feistmantl, Michaela Löffler, Judith Margreiter, Verena Rainer, Verena Senn
  

Aktion „KünstlerKinder“ 2011

Vortrag mit Workshop: „Von ‘tanzenden’ Zähnen und ‘eingepflanzten’ Nägeln“ (22.01.2011)
Leiterinnen: Dr. Christine Konecny, Dr. Carmen Konzett
   

Aktionstage Junge Uni 2011 (SchülerInnentag + Familientag)

Station: „Vokabellernen – wie? Tipps und Tricks für sinnvolles Vokabellernen einer Fremdsprache anhand des Italienischen“ (04.-05.11.2011)
Leiterinnen: Dr. Christine Konecny, Mag. Erica Autelli
Mitarbeiterinnen: Beate Niedermühlbicher, Verena Senn, Cristina Sorarui, Claudia Traxl
  

Tiroler Nacht der Forschung, Bildung und Innovation 2012

Station: „Warum funktionieren wörtliche Übersetzungen in eine Fremdsprache (z.B. Italienisch) oft nicht?“ (30.04.2012)
Leiterinnen: Dr. Christine Konecny, Mag. Erica Autelli
Mitarbeiter/innen: Verena Senn, Dr. Fabian Steinkohl, Christian Stenico
  

Aktionstage Junge Uni 2013 (SchülerInnentag + Familientag)

Station: „Italienisch-Deutsches Wörterbuch der Wortverbindungen: Seine Entstehung, sein Aufbau und wie du mit einer Zeichnung (noch) Teil davon werden kannst!“ (22.-23.11.2013)
Leiterinnen: Dr. Christine Konecny, Mag. Erica Autelli
Mitarbeiter/innen: Kilian Mehl, Stefanie Rettenwander, Daniela Stoffaneller

Lernwortschatz

Buchpublikation: Die italienischen Kollokationen, die in einer speziell dafür erstellten Datenbank erfasst werden, werden 2015 beim Verlag Helmut Buske (Hamburg) in Form eines Lernwortschatzes bzw. Wörterbuches publiziert.

Auswahl der Lemmata und Kollokationen: Der Auswahl italienischer Kollokationen für unseren Lernwortschatz wird ein strukturelles Kriterium zu Grunde gelegt, insofern ausschließlich solche Kollokationen erfasst werden, deren Basen Substantive darstellen, was auf die morpho-syntaktischen Typen 1-4 (aufgelistet unter “Unsere Kollokationskonzeption”) zutrifft. Die Anzahl der Basen (= gleichzeitig Lemmata des Lernwortschatzes) beschränkt sich zunächst auf ca. 900-1100 Substantive, die dem italienischen Grundwortschatz des Dizionario di base della lingua italiana (DIB) von De Mauro / Moroni (1996) angehören. Die Entscheidung, welche Lexemverbindungen überhaupt als Kollokationen zu klassifizieren und in den Lernwortschatz aufzunehmen sind, wird von den Projektmitarbeiterinnen selbst bzw. bei jeder Verbindung eigens getroffen, wobei als generelle Richtlinie die Zugehörigkeit zu einem der 5 semantischen Kollokationstypen (aufgelistet unter “Unsere Kollokationskonzeption”) gelten kann.

Nachschlagewerk und aktive Lernhilfe: Der Lernwortschatz soll einerseits als Nachschlagewerk dienen, andererseits aber auch und vor allem als “aktive” Lernhilfe für L2-Lerner/innen sowie als Hilfsmittel für Fremdsprachenlehrer/innen. Dadurch, dass die Kollokationen in zwei Spalten angeordnet werden (in der rechten Spalte findet sich jeweils die deutsche Entsprechung zum italienischen Teil in der linken Spalte), haben die Lerner/innen u.a. die Möglichkeit, eine der beiden Spalten abzudecken und zu überprüfen, was sie bereits gelernt haben bzw. wissen.

Illustrationen: Zur besseren Anschaulichkeit und Erleichterung des Memorisierens werden einige Kollokationen zusätzlich anhand entsprechender Bilder verdeutlicht, die von Tiroler Kindern und Jugendlichen im Rahmen von Kooperationen mit Schulen sowie bei öffentlichen Veranstaltungen angefertigt wurden (siehe auch “Illustrationen”).

Aufbau der Einträge: Innerhalb eines Eintrages sind die Kollokationen nach den morpho-syntaktischen Typen 1-4 angeordnet, und innerhalb dieser richtet sich die Ordnung der Kollokationen jeweils alphabetisch nach dem Anfangsbuchstaben des Kollokators. Besonderes Augenmerk wird bei den Einträgen auf die Bewusstmachung von Unterschieden zwischen den italienischen und deutschen Kollokationen gelegt, wodurch sich ein größtmöglicher Nutzen bzw. Lerngewinn für die L2-Lerner/innen ergeben soll:

  • Zum besseren Nachvollzug der Bildlichkeit einer italienischen Kollokation wird (im Falle polysemer Kollokatoren) in Klammern unter Anführungszeichen auch ihre wörtliche Übersetzung ins Deutsche angegeben (ausgehend von der Grundbedeutung des Kollokators). Damit kann gezeigt werden, wie fehleranfällig die wörtliche Übertragung vom Italienischen ins Deutsche (bzw. umgekehrt) sein kann: z.B. il dente balla ‘der Zahn wackelt’, wörtl.: “tanzt”.
  • Für jede Kollokation wird ein Beispielsatz (inklusive deutscher Übersetzung) angeführt, um ihren Gebrauch in einem konkreten Kontext zu veranschaulichen. Bei sämtlichen Beispielen wird darauf geachtet, dass sie gebräuchlich bzw. nicht “konstruiert” und auch inhaltlich ansprechend sind. Zu diesem Zweck werden authentische Textbeispiele mittels Google gesucht, die von Erica Autelli als italienischer Muttersprachlerin stets überprüft, gegebenenfalls modifiziert und von Christine Konecny anschließend ins Deutsche übersetzt werden.
  • Kann eine Kollokation zugleich in mehreren Strukturtypen auftreten, so werden diese unter einem einzigen Eintrag zusammengefasst: z.B. otturare (auch: piombare) un dente / un dente otturato (auch: piombato) ‘einen Zahn plombieren (auch [seltener]: füllen, mit einer Füllung versehen)’ / ‘ein plombierter Zahn’.
  • Wenn es mehrere alternative Kollokatoren gibt, werden diese in Klammern angeführt: z.B. levare un dente ‘einen Zahn ziehen’, aber auch: cavare, estirpare, estrarre, strappare, togliere un dente.
  • Die Benutzer können unter einem Eintrag nicht nur die Kollokatoren einer bestimmten Basis in Erfahrung bringen, sondern gegebenenfalls durch Verweise auch die mit einem Kollokator verbundenen weiteren Basen: vgl. piantare i denti (nella mano a/di qcn.) ‘(jmdm.) (z.B. in die Hand) beißen’, wo auf den Eintrag chiodo verwiesen wird, unter dem sich die Kollokation piantare un chiodo ‘einen Nagel einschlagen’ findet.
  • Wenn zwei (oder mehrere) Kollokatoren Antonyme (Gegensatzwörter) darstellen, werden diese ebenfalls unter einem einzigen Eintrag zusammengefasst (mit dem Verweis “VS.” für ‘versus’): z.B. il dente aguzzo (auch: affilato) VS. il dente ottuso ‘der scharfe Zahn’ VS. ‘der stumpfe Zahn’.
  • In bestimmten Fällen finden sich auch Angaben zur Frequenz und zum Register der Kollokationen, z.B. wenn sie nur sehr selten, typischerweise in der Umgangssprache oder nur in pejorativer (abwertender) Bedeutung gebraucht sind (diese Angaben erheben jedoch nicht den Anspruch auf Vollständigkeit): [selten], [ugs.], [pej.], usw.

Vorschau: Im Folgenden wird eine Vorschau auf den Eintrag des Lemmas dente (‚Zahn‘) im geplanten Lernwortschatz geboten (für eine bessere Auflösung Eintrag anklicken und anschließend vergrößern):

Didaktischer Hintergrund

Theoretische Prämissen: Es ist davon auszugehen, dass Kollokationen durch eine zusätzliche bildliche und dadurch nicht ausschließlich “abstrakte” Vermittlung leichter erlernt und memorisiert werden können. Aus diesem Grund sollen in unserem Lernwortschatz einige ausgewählte Kollokationsbeispiele durch bildliche Darstellungen ihrer Konzeptualisierungen veranschaulicht werden.

Welche Kollokationen eignen sich für bildliche Darstellungen? Nicht alle Kollokationen eignen sich zur Anfertigung von Zeichnungen, sondern hauptsächlich solche, deren Kollokator mehrdeutig (polysem) ist und eine metaphorische Übertragung im Vergleich zu seiner Ausgangsbedeutung erfahren hat. Die dahinter stehende Bildlichkeit muss dabei noch klar erkennbar und zeichnerisch darstellbar sein, wie im Falle von il dente balla (der Zahn wackelt, wörtl.: „tanzt“).

Wie entstehen die Bilder? Die Bilder zur Darstellung der Konzeptualisierung ausgewählter italienischer Kollokationen wurden/werden von Schülerinnen und Schülern im Rahmen diverser öffentlicher Veranstaltungen sowie auf Grund von Kooperationen mit Tiroler Schulen angefertigt.

Anzahl der bisher erstellten Zeichnungen: Bis dato wurden insgesamt bereits über 1000 Zeichnungen seitens Tiroler Schülerinnen und Schülern erstellt:

  • Aktionstag Junge Uni, November 2009: 157 Zeichnungen
  • Lange Nacht der Forschung, November 2009: 71 Zeichnungen
  • Aktionstag Junge Uni, November 2010: 209 Zeichnungen (inkl. Zeichnungen zu Phraseologismen anderer Sprachen)
  • Volksschule Innere Stadt Innsbruck, Oktober 2011: 12 Zeichnungen
  • Aktionstage Junge Uni, November 2011, SchülerInnentag: 199 Zeichnungen
  • Aktionstage Junge Uni, November 2011, Familientag: 59 Zeichnungen
  • Neue Mittelschule Königsweg Reutte, Dezember 2011 (Italienisch- und Kreativgruppe): 48 Zeichnungen
  • Volksschule Innere Stadt, Februar 2012: 15 Zeichnungen
  • Neue Mittelschule Dr. Fritz Prior, März 2012: 7 Zeichnungen
  • Tiroler Nacht der Forschung, Bildung und Innovation, April 2012: 45 Zeichnungen
  • HLW Reutte, Juni 2012: 24 Zeichnungen
  • Neue Mittelschule Königsweg Reutte, Juni 2012 (Italienisch- und Kreativgruppe): 33 Zeichnungen
  • Bundesrealgymnasium Adolf-Pichler-Platz, Jänner 2013: 26 Zeichnungen
  • Neue Mittelschule Stams-Rietz, April 2013: 47 Zeichnungen
  • Aktionstage Junge Uni, November 2013, SchülerInnentag: 109 Zeichnungen
  • Aktionstage Junge Uni, November 2013, Familientag: 29 Zeichnungen

Methode: Bei der Erstellung der Bilder wird jeweils von der Ausgangs- bzw. wörtlichen Bedeutung des Kollokators ausgegangen (bei il dente balla – der Zahn wackelt z.B. von ballare im Sinne von ‚tanzen‘). Eines der bisher beliebtesten Beispiele war der ‚tanzende‘ (wackelnde) Zahn, ebenso der Nagel, der im Italienischen nicht eingeschlagen, sondern ‚eingepflanzt‘ wird, oder das Radio, das beim Einschalten wörtlich genommen ‚angezündet‘ wird.

Produktives Erstellen von Illustrationen im Lernprozess: Im Rahmen unserer Kooperationen mit Schulen und sonstigen Aktivitäten werden die jeweiligen Illustrationen von den Schüler/inne/n während des Lernprozesses produktiv bzw. aktiv erstellt, was unserer Erfahrung nach zu einem besonders großen Lernerfolg führt und vor allem auch Interesse und Motivation bei den Schüler/inne/n hervorruft.

Rezeptiver Einsatz der Illustrationen im Lernwortschatz: Beim Integrieren der entstandenen Illustrationen in unseren Lernwortschatz werden diese den Lerner/inne/n zum Zweck der Lernerleichterung und des besseren Memorisierens hingegen “rezeptiv” vorgesetzt (natürlich aber können die Lerner/innen, eventuell auch auf Anleitung einer Lehrperson, nach dem Vorbild der im Buch abgebildeten Zeichnungen selbst solche anfertigen). Das Endergebnis besteht – sowohl beim aktiven Erstellen als auch beim passiven Betrachten einer Illustration – jeweils im “Sehen” der Bildlichkeit hinter einer Kollokation: Zuerst sieht man tatsächlich das konkrete Bild, und im Anschluss daran wird das Bild im Gedächtnis abgespeichert, d.h. der / die Lerner/in “sieht” das Bild nun (auch) geistig vor sich und die Wendung wird mit dem betreffenden Bild assoziiert.