Schlagwort-Archiv: Kollokationen

Unsere Kollokationskonzeption

Weite vs. enge Kollokationskonzeptionen: Im Laufe der Geschichte der Kollokationsforschung wurden zahlreiche unterschiedliche Definitionen und Konzeptionen für den Terminus „Kollokation“ vorgeschlagen. Insgesamt kann dabei zwischen weite(re)n und enge(re)n Auffassungen unterschieden werden. Gemäß einer sehr weiten Konzeption, die primär quantitativ und statistisch ausgerichtet ist und z.B. in der  Computer- und Korpuslinguistik verbreitet ist, handelt es sich bei einer Kollokation um jegliches Miteinandervorkommen von Wörtern in einem Korpus, unabhängig vom semantischen Gehalt der Verbindungen. Wird hingegen von einer engen, vorwiegend qualitativ und semantisch ausgerichteten Konzeption ausgegangen, so handelt es sich bei Kollokationen um einen bestimmten Typus von Phraseologismen (im weiteren Sinne), der auf dem Kontinuum zwischen freien Wortverbindungen auf der einen Seite und idiomatischen Ausdrücken (Idiomen) auf der anderen Seite anzusiedeln ist: Kollokationen sind demzufolge weder gänzlich „frei“ zusammensetzbar noch vollständig idiomatisiert; aus diesem Grund werden sie oft auch als „halbfest“ bezeichnet.

Kollokationsstruktur „Basis + Kollokator“: Gemäß der engen, semantisch ausgerichteten Kollokationskonzeption stellen Kollokationen hierarchisch organisierte, binäre (zweigliedrige) Wortverbindungen dar, welche aus einer so genannten „Basis“ und einem so genannten „Kollokator“ bestehen. Die Basis ist in der Regel in ihrer wörtlichen Bedeutung verwendet und dem Kollokator kognitiv übergeordnet, während der Kollokator innerhalb der Kollokation von seiner Ausgangsbedeutung auch abweichen kann und seine Wahl stets von der jeweiligen Basis abhängt. Beim Kollokator handelt es sich um den „unvorhersehbaren“ Bestandteil, den Fremdsprachenlernende oft nicht kennen, nach dem sie im Wörterbuch suchen und der in verschiedenen Sprachen unterschiedlich sein kann. So sind z.B. in den Kollokationen piantare un chiodo (‚einen Nagel einschlagen‘, wörtl.: „einpflanzen“), la lezione salta (‚die Stunde fällt aus / entfällt‘, wörtl.: „springt“) und un CD/DVD vergine (‚eine unbespielte / leere [wörtl.: “jungfräuliche”] CD/DVD‘, ‚ein [CD-/ DVD-]Rohling‘) die Basen durch die Substantive chiodo, lezione bzw. CD/DVD repräsentiert, die Kollokatoren hingegen durch die Verben piantare und saltare bzw. das Adjektiv vergine.

Kollokationstypen unter morpho-syntaktischem Aspekt:

  1. Substantiv (Subjekt) + Verb: la fiamma / la luce tremola / vacilla ‘die Flamme / das Licht flackert’, lo stomaco brontola ‘der Magen knurrt’, il tempo stringe ‘die Zeit drängt / ist knapp’
  2. Verb + Substantiv (direktes Objekt): appuntire una matita ‘einen Bleistift spitzen’, battere un record ‘einen Rekord brechen’, ingannare la fiducia (di qcn.) ‘(jmds.) Vertrauen missbrauchen’; Funktionsverbgefüge: dare un’occhiata (a qcs. / qcn.) ‘einen Blick (auf etw. / jmdn.) werfen’, fare naufragio ‘Schiffbruch erleiden’
  3. Verb + Präpositionalsyntagma: fumare / ribollire di rabbia ‚vor Wut kochen‘, morire / scoppiare di curiosità ‚vor Neugierde platzen‘; Funktionsverbgefüge: andare a fuoco ‘brennen’/ ‘Feuer fangen’, mettere (qcs.) in moto ‘(etw.) in Bewegung setzen’
  4. Verb + Adverb / Präpositionalsyntagma (in der Funktion eines Modaladverbiale): ancorare saldamente ‘fest verankern’, fallire miseramente ‘kläglich scheitern’, pentirsi amaramente (di qcs.) ‘(etw.) bitter bereuen’
  5. Substantiv + Adjektiv / Präpositionalsyntagma (in der Funktion eines Attributs): un argomento delicato / spinoso ‘ein heikles Thema’, una sfacciataggine inaudita ‘eine bodenlose Frechheit’, uno scherzo da prete ‘ein blöder / schlechter Scherz’
  6. Adjektiv / Partizip + Adverb / Präpositionalsyntagma (in der Funktion eines Attributs): perdutamente innamorato ‘unsterblich / hoffnungslos verliebt’, ubriaco fradicio ‘stockbetrunken’, nuovo di zecca / fiammante ‘funkelnagelneu’

Kollokationstypen unter semantisch-begrifflichem Aspekt:

  1. Kollokationen mit semantisch sehr spezifischem Kollokator, der eine sehr große Intension und einen sehr engen Kombinationsradius aufweist: il sole tramonta ‚die Sonne geht unter‘, digrignare i denti ‚die Zähne fletschen‘, un naso camuso ‘eine platte / stumpfe Nase’
  2. Kollokationen mit polysemem (mehrdeutigem) Kollokator, der innerhalb der Kollokation im Vergleich zu seiner Ausgangsbedeutung eine semantische Weiterentwicklung bzw. Bedeutungsmodifikation erfahren hat (meist in Form einer metaphorischen Übertragung): la collera sbollisce / svanisce ‘der Zorn verraucht’, nutrire speranza ‘Hoffnung hegen / schöpfen’, una fiducia cieca ‘blindes Vertrauen’
  3. Kollokationen mit semantisch entleertem / vagem Kollokator, der eine sehr kleine Intension und einen sehr weiten Kombinationsradius aufweist (oft Funktionsverbgefüge): prendere una decisione ‚eine Entscheidung treffen‘, mettere (qcs.) in rilievo ‘(etw.) hervorheben’, porre un freno (a qcs. / qcn.) ‘(etw. / jmdm.) Einhalt gebieten’
  4. Elliptische Kollokationen (selten): il cellulare non prende ‘das Handy hat keinen Empfang’ (wörtl.: „das Handy nimmt nicht“), il rubinetto perde ‘der (Wasser)hahn tropft‘ (wörtl.: „verliert“; in diesem Beispiel wird das direkte Objekt acqua ‘Wasser’ ausgelassen, wodurch sich der Kollokationsstatus der Verbindung erst ergibt)
  5. Kollokationen an der Grenze zu den freien Wortverbindungen, insofern sie nur bestimmte Kollokatoren zulassen, während andere (theoretisch ebenfalls mögliche) Kollokatoren ausgeschlossen sind: occhi storti ‚Schielaugen‘ (aber nicht: ?occhi obliqui), levare / cavareestirpareestrarrestrapparetogliere un dente ‚einen Zahn ziehen‘ (aber nicht: ?tirare un dente)

Sonderfall semiidiomatische Kollokationen: Bei semi- oder teilidiomatischen Kollokationen ist der Kollokator idiomatisiert, wie im Falle der Kollokation un numero verde ‘eine kostenlose (wörtl.: “grüne”) (Ruf)nummer’. Da die Basis jedoch nicht idiomatisch gebraucht ist (numero = ‘[Ruf]nummer’), sind solche Verbindungen insgesamt nur teilidiomatisch und aus diesem Grund nicht den (Voll-)Idiomen zuzurechnen, sondern noch zu den Kollokationen zu zählen, weil mindestens ein Teil der Verbindung wörtlich gebraucht ist und die Gesamtbedeutung meist noch aus den einzelnen Teilen erschließbar ist. Es gibt auch Semi-Idiome mit “ungewöhnlicher Kollokationssyntax”, wie im Falle von divertirsi un mondo (‘sich köstlich amüsieren’, wörtl.: “sich eine Welt amüsieren”): Bei diesem Beispiel stellt das Verb divertirsi die Basis dar, weil es sich um den wörtlichen Teil der Verbindung handelt, während es sich beim Modaladverbiale un mondo um den idiomatisch gebrauchten Kollokator handelt.

Sonderfall Komposita: Einige italienische Verbindungen bestehend aus einem Substantiv + Adjektiv oder Präpositionalsyntagma werden im Deutschen mit Komposita (Wortzusammensetzungen) wiedergegeben, wie z.B. tetto apribile = dt. Schiebe– / Hebedach. Dies ist meist dann der Fall, wenn ein bestimmter Typ oder eine Unterklasse von etwas bezeichnet wird (tetto apribile ‘Schiebedach’ = Typ / Subklasse von tetto). Aus lernerorientierter Perspektive lässt sich zwischen den Elementen solcher Verbindungen eine kollokative Beziehung ausmachen (tetto bzw. Dach können als Basen identifiziert werden, apribile bzw. Schiebe- / Hebe- hingegen als “unvorhersehbare”, einzelsprachspezifische Kollokatoren). So müssen etwa vicolo ciecoSackgasse’ (wörtl.: “blinde Gasse”), letto a castello (‘Stockbett’, wörtl.: “Schlossbett”) und foresta vergineUrwald’ (wörtl.: “jungfräulicher Wald”) wie Kollokationen gelernt werden. Aus diesem Grund werden solche Verbindungen in unseren Lernwortschatz ebenfalls aufgenommen.

Projektbeschreibung

Von ‚hinkenden‘ Stühlen, ‚tanzenden‘ Zähnen und ‚verlorenen‘ Verkehrsmitteln. Erarbeitung eines Lernwortschatzes der wichtigsten lexikalischen Kollokationen des Italienischen für deutschsprachige L2-Lerner/innen.

Projektziel: Das Ziel des von der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol (Abteilung Bildungsförderung, Universität und Forschung) geförderten Projekts, welches am Institut für Romanistik der Universität Innsbruck von Dr. Christine Konecny (Projektleiterin) und Mag. Erica Autelli durchgeführt wird, besteht in der Erfassung und Darstellung italienischer Kollokationen im Vergleich mit ihren deutschen Äquivalenten. Die Lemmata, zu denen jeweils die Kollokationen gesucht werden, beschränken sich zunächst auf einen Grundwortschatz von ca. 900-1100 substantivischen Basen. Die gesammelten Kollokationen werden in einer Datenbank erfasst und sollen 2017 in Form eines Lernwortschatzes als Buch publiziert werden.

Theoretischer Hintergrund: Hinsichtlich seiner theoretischen Grundlagen basiert das Projekt zu einem Großteil auf den Forschungsergebnissen der Dissertation von Christine Konecny, welche 2010 beim Verlag Martin Meidenbauer (München) publiziert und bereits mehrfach ausgezeichnet wurde, so u.a. mit dem „Premio Giovanni Nencioni 2012” seitens der Accademia della Crusca und dem „Preis der Landeshauptstadt Innsbruck für wissenschaftliche Forschung an der Universität Innsbruck 2008”. In den vergangenen Jahren wurden von den Projektmitarbeiterinnen außerdem zahlreiche Vorträge gehalten und wissenschaftliche Aufsätze publiziert (vgl. „Publikationen”). Für nähere Informationen zur Kollokationsauffassung im Rahmen dieses Projektes siehe „Unsere Kollokationskonzeption”.

Methode: Die ca. 900-1100 substantivischen Basen, zu denen die Kollokationen gesammelt werden, sind dem italienischen Grundwortschatz entnommen, so wie er im Dizionario di base della lingua italiana (DIB) von Tullio De Mauro und Gian Giuseppe Moroni (1996) festgehalten ist. Von den insgesamt etwa 1100 Substantiven weisen ca. 200 eine wortkategorielle Mehrfachzugehörigkeit auf, d.h. sie können sowohl als Substantive als auch als Vertreter anderer Wortkategorien (z.B. als Adjektive) auftreten. Um zu einer einigermaßen vollständigen Liste der Kollokationen einer substantivischen Basis zu gelangen, werden drei verschiedene Methoden angewandt: (1) die Konsultation verschiedener, bereits bestehender (mono- und bilingualer) Wörterbücher, (2) die muttersprachliche Introspektion der Projektmitarbeiterinnen (als muttersprachliche Sprecherinnen des Italienischen bzw. Deutschen) und (3) die Konsultation geeigneter linguistischer Korpora.

Verwendung von Illustrationen: Zur besseren Anschaulichkeit sowie zur Erleichterung des Memorisierens bestimmter Kollokationen ist beabsichtigt, einige Beispiele zusätzlich bildlich zu verdeutlichen, und zwar anhand entsprechender Illustrationen, welche bei diversen Veranstaltungen an der Universität Innsbruck im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Aktionstage Junge Uni und Lange Nacht der Forschung) sowie infolge von Kooperationen mit mehreren Schulen im Tiroler Raum von Schülerinnen und Schülern im Alter von 9-18 Jahren angefertigt wurden.

Innovatives Potential: Das Phänomen der Kollokationen hat in der italienischen Lexikographie und Didaktik erst in jüngerer Zeit vermehrt Beachtung gefunden, ganz im Gegensatz z.B. zur Französistik, der Angloamerikanistik und der Hispanistik, wo die zentrale Bedeutung der Kollokationen schon seit Längerem erkannt wurde und bereits entsprechende Kollokations- bzw. Kontextwörterbücher existieren. Für das Italienische gibt es zwar mehrere Sammlungen italienischer Redewendungen im Allgemeinen, in welchen neben anderen Arten von Wortverbindungen zumindest teilweise auch Kollokationen erfasst werden, ein spezieller, auf einen Sprachvergleich zwischen dem Italienischen und dem Deutschen hin ausgerichteter Lernwortschatz wurde bis jetzt allerdings noch nicht publiziert. Unser Projekt soll daher eine klaffende Lücke in der italianistischen Forschungslandschaft füllen und stellt ein Novum in der Lexikographie und Fremdsprachendidaktik sowie im Sprachvergleich Italienisch-Deutsch ganz generell dar.

Zielpublikum: Die geplante Kollokationssammlung richtet sich an Italienisch- und Deutsch-Lernende, Italienisch- und Deutsch-Lehrende, aber auch an Übersetzer- und Dolmetscher/innen, ist daher sowohl als Lern- als auch Lehrhilfe konzipiert. Darüber hinaus soll sie dazu beitragen, ein verstärktes Bewusstsein für die Wichtigkeit sprachspezifischer Kollokationen beim Sprachenlernen auch im Bereich der Lernerlexikographie Italienisch-Deutsch zu schaffen.

Relevanz für die Regionen Tirol und Südtirol: Am Institut für Romanistik der Universität Innsbruck drängt sich der Sprachvergleich im Allgemeinen (sowie im Besonderen jener im Bereich der Kollokationen) im Rahmen der Italianistik als Betätigungsfeld nahezu auf, insofern wir uns geographisch an einer Schnittstelle zwischen germanischer und romanischer Welt befinden. Italien liegt sozusagen “vor unserer Haustüre”, und viele unserer Italienisch-Studierenden kommen aus Südtirol, d.h. einer Gegend, wo die Zweisprachigkeit Deutsch-Italienisch ein sozio-politisches Faktum ist. Jene unserer Studierenden, welche aus den ladinischsprachigen Tälern Südtirols stammen, sind sogar mit einer de-facto-Dreisprachigkeit aufgewachsen, die nicht nur individuell und gesellschaftlich, sondern (durch die dreisprachige Pflichtschule und die drei Landessprachen als Amtssprachen) auch institutionell fest verankert ist. Erkenntnisse im Rahmen der sprachvergleichenden Forschungsarbeit zu Kollokationen lassen sich daher fruchtbringend auch in die universitäre Lehre integrieren, weil dafür bei unseren Studierenden a priori eine entsprechende Sensibilität und ein gewisses Interesse vorausgesetzt werden können. Indem der geplante Lernwortschatz die in Südtirol u.a. verwendeten Sprachen Italienisch und Deutsch als gleichwertig nebeneinander stellt, hat er gleichzeitig einen Signalwert, insofern er Mehrsprachigkeit als einen sozio-kulturellen Mehrwert erkennen lässt und gleichzeitig einen Beitrag zum friedlichen Zusammenleben der verschiedenen Sprachgruppen in Südtirol leistet.

Aktuelles

Neuigkeiten, Vorträge und Publikationen im Jahr 2015

Jänner 2015

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2015): “Scale ripide, mobili e a chiocciola – steile, Roll- und Wendeltreppen. Diverse categorie di combinazioni lessicali italiane del tipo ‚N + Agg o SPrep‘ e i loro equivalenti tedeschi – un confronto interlinguistico.” In: Lavric, Eva; Pöckl, Wolfgang (eds.): Comparatio delectat II. Akten der VII. Internationalen Arbeitstagung zum romanisch-deutschen und innerromanischen Sprachvergleich, Innsbruck, 6.-8. September 2012. Teil 2. Frankfurt a.M. [et al.]: Lang [InnTrans], 567-586. (nähere Informationen)

 

Rückschau auf Neuigkeiten, Vorträge und Publikationen im Jahr 2014

Oktober 2014

Autelli, Erica (2014; Co-AutorInnen: Abel, Andrea; Konecny, Christine): “Phraseologische und fehlerlinguistische Analyse formelhafter Sequenzen in einem L2-Lernerkorpus des Italienischen: Das LEKO-Projekt.” Vortrag im Rahmen der Tagung “MehrWortverbindungen – Kollokationen: Sprachgebrauch und Wörterbücher”, Basel, 13.-14.10.2014.

 

September 2014

Projekthomepage „LEKO“

Im September 2014 sind wir mit der Homepage des Forschungsprojekts LEKO – Lexemkombinationen und typisierte Rede im mehrsprachigen Kontext“ online gegangen, das mit unserem Kollokationsprojekt eng zusammenhängt, ebenfalls von der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol gefördert und in Kooperation mit der Europäischen Akademie Bozen (EURAC) durchgeführt wird. Auf der LEKO-Homepage finden sich u.a. auch didaktische Materialien für das Lehren und Lernen von Wort­verbindungen im Italienischen und anderen Fremdsprachen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2014): „LEKO – Lexemkombinationen und typisierte Rede im mehrsprachigen Kontext.“ In: http://www.leko-project.org.

Bild Homepage Leko

Publikation

Konecny, Christine (2014): „Unikale Lexeme – ‚Spuren‘ der Diachronie in der Synchronie? Eine Analyse anhand ausgewählter italienischer Phraseo­logismen.“ In: Melchior, Luca; Göschl, Albert; Rieger, Rita; Fischer, Michaela; Voit, Andreea (eds.): Spuren.Suche (in) der Romania. Beiträge zum XXVIII. Forum Junge Romanistik in Graz (18.-21. April 2012). Frankfurt a.M. [et al.]: Lang [Forum Junge Romanistik; 19], 283-298. (nähere Informationen)

Vortrag

Autelli, Erica (2014): “The Italian-German Collocations Dictionary «Kollokationen Italienisch-Deutsch»: its structure, innovative aspects and possible application methods in class.” Vortrag im Rahmen der Internationalen Konferenz “Europhras 2014” zum Thema “La phraséologie: ressources, descriptions et traitements informatiques”, Paris, 10.-12.09.2014.

 

Mai 2014

Konecny, Christine (2014): Christine Konecny im Gespräch mit Südtirolerinnen und Südtirolern über Kollokationen und das Wörterbuchprojekt „Kollokationen Italienisch-Deutsch“ (Radiobeitrag, zusammengestellt von Dr. Helga Pernter)In: Radio Grüne Welle – RGW (Kirchensender der Diözese Bozen-Brixen), mehrmals wiederholter Beitrag in den Sendungen „Guten Morgen Südtirol“, „RGW am Vormittag“ und „RGW am Nachmittag“, 05.-11.05.2014.

 

April 2014

Konecny, Christine (2014): Radiointerview von Petra Farkas mit Christine Konecny über Kollokationen und das Forschungsprojekt „Von ‚hinkenden‘ Stühlen, ‚tanzenden‘ Zähnen und ‚verlorenen‘ Verkehrsmitteln. In: Tele Radio Vinschgau, Inforubrik, 14.04.2014 (13.10-13.30 Uhr). (Tele Radio Vinschgau online hören)

 

März 2014

Konecny, Christine (2014): „Was hilft gegen ‚hinkende‘ Stühle und ‚tanzende‘ Zähne?“ Vortrag an der Landesbibliothek Dr. Friedrich Teßmann, in Zusammenarbeit mit bzw. organisiert von der Sprachstelle im Südtiroler Kulturinstitut, Bozen, 27.03.2014. (Vortragsankündigung deutsch; Vortragsankündigung Italienisch)

 

Februar 2014

Konecny, Christine (2014): “Pulcinellas Geheimnis … oder: Wortverbindung im Deutschen und Italienischen im Vergleich (Christine Konecny im Gespräch mit Monika Obrist).” In: ein//blick – Das Magazin des Südtiroler Kulturinstituts, Nr. 40, Februar 2014, 20-22. (Link „Südtiroler Kulturinstitut“)

 

Jänner 2014

Konecny, Christine (2014): “Kollokationen und Möglichkeiten ihrer didaktischen Aufbereitung: Überlegungen aus semantischer, sprachkontrastiver und lexikographischer Perspektive.” Gastvortrag bzw. -lehrveranstaltung an der Universität Stuttgart, 07.01.2014.

Konecny, Christine (2014): “Wie man im Deutschen und Italienischen die richtige Wortverbindung findet (Interview mit Monika Obrist).” In: Sprach_info – Informationen der Sprachstelle im Südtiroler Kulturinstitut, Nr. 19, Jänner 2014, 2-4. (Link zur PDF-Version des Interviews; Link „Südtiroler Kulturinstitut“)

In der Ausgabe 15/2013 der Zeitschrift “Cadernos de Fraseoloxía Galega” wurde auf den Seiten 513-516 eine Rezension von Simona Brunetti (TU Dresden) zum Buch “Kollokationen” von Christine Konecny publiziert (Link “Cadernos de Fraseoloxía Galega”; Link zur PDF-Version der Ausgabe 15/2013).

 
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Rückschau auf Neuigkeiten, Vorträge und Publikationen im Jahr 2013

Dezember 2013

Konecny, Christine (2013): „Das Projekt eines neuen italienisch-deutschen Kollokationswörterbuches und sein innovativer Beitrag zur bilingualen Lernerlexikographie.“ In: Cantarini, Sibilla (ed.): Wortschatz, Wortschätze im Vergleich und Wörterbücher. Methoden, Instrumente und neue Perspektiven. Frankfurt a.M. [et al.]: Lang [Kontrastive Linguistik / Linguistica contrastiva; 3], 135-159. (nähere Informationen)

Autelli, Erica (2013): “Come far parte di un dizionario bilingue con un tuo disegno.” Vortrag mit Workshop Neuen Mittelschule Stams-Rietz, Stams, 16.12.2013.

 

November 2013

Junge Uni 2013

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2013): „Italienisch-Deutsches Wörterbuch der Wortverbindungen: Seine Entstehung, sein Aufbau und wie du mit einer Zeichnung (noch) Teil davon werden kannst!“ Interaktive Präsentation mit Workshop bei der „Jungen Uni 2013”, Universität Innsbruck, 22.-23.11.2013. (siehe “Fotos / Öffentliche Veranstaltungen”)

Publikation

Konecny, Christine; Konzett, Carmen (2013): „Wortschatzlernen als Vorbereitung auf Sprachmittlungsaufgaben: Lexemkombinationen und kontrastive Wortschatzdidaktik im mehrsprachigen Unterricht.“ In: Reimann, Daniel; Rössler, Andrea (eds.): Sprachmittlung im Fremdsprachenunterricht. Tübingen: Narr [Romanistische Fremdsprachenforschung und Unterrichtsentwicklung; 1], 261-280. (nähere Informationen)

 

Oktober 2013

Beschreibung des Forschungsprojekts LEKO auf der Homepage der Europäischen Akademie Bozen (EURAC)

Zu dem mit unserem Kollokationsprojekt eng zusammenhängenden Projekt LEKO („Lexemkombinationen und typisierte Rede im mehrsprachigen Kontext. Authentische Sprachdaten für die Erarbeitung didaktischer Materialien zur italienischen Wortkombinatorik für deutschsprachige L2-Lerner.), das ebenfalls seitens der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol finanziert und in Kooperation mit der Europäischen Akademie Bozen (EURAC) durchgeführt wird, ist auf der Homepage der EURAC seit Oktober 2013 die Projektbeschreibung in italienischer und deutscher Version abrufbar:

Projektbeschreibung LeKo – deutsche Version
Projektbeschreibung LeKo – italienische Version
Projektbeschreibung LeKo – englische Version

 

September 2013

Vorträge

Autelli, Erica; Konecny, Christine (2013): “Assegnare fraseologismi ai livelli di competenza del QCER: un’impresa (im)possibile? Un’investigazione basata su esempi italiani e tedeschi.” Vortrag im Rahmen des Workshops “Fraseologismi dell’italiano: aspetti lessicologici e lessicografici nel confronto interlinguistico” auf dem “XLVII Congresso Internazionale di Studi della Società di Linguistica Italiana (SLI 2013)”, Salerno, 26.-28.09.2013.

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2013): “Tra fissità fraseologica e valenza: un’analisi contrastiva di combinazioni lessicali italiane e tedesche.” Vortrag im Rahmen des Workshops “Fraseologismi dell’italiano: aspetti lessicologici e lessicografici nel confronto interlinguistico” auf dem “XLVII Congresso Internazionale di Studi della Società di Linguistica Italiana (SLI 2013)”, Salerno, 26.-28.09.2013.

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2013): “Combining Lexicography with Second-Language Didactics: The Case of the Bilingual Collocations Dictionary Kollokationen Italienisch-Deutsch.” Plenarvortrag im Rahmen der “X Anniversary School on Lexicography «Life beyond Dictionaries»”, Florenz, 12.-14.09.2013.

Publikation in Proceedingsband

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2013): „Combining Lexicography with Second-Language Didactics: The Case of the Bilingual Collocations Dictionary Kollokationen Italienisch-Deutsch.“ In: Karpova, Olga (ed.): Life beyond Dictionaries: Proceedings of X Anniversary School on Lexicography. Ivanovo – Florence, September 12-14, 2013. Ivanovo: Ivanovo State University, 268-271.

Kurzbericht auf der Schulhomepage der Neuen Mittelschule Stams-Rietz

Auf der Schulhomepage der Neuen Mittelschule Stams-Rietz wurde im September 2013 über drei Zeichnungen berichtet, die von Schüler/inne/n im April 2013 bei einem unserer Zeichenworkshops angefertigt wurden: Link zur Seite auf der Schulhomepage

 

Juli 2013

Herausgeberinnenschaft

Konecny, Christine; Hallsteinsdóttir, Erla; Kacjan, Brigita (eds.) (2013): Phraseologie im Sprachunterricht und in der Sprachendidaktik / Phraseology in language teaching and in language didactics. Maribor: Mednarodna založba Oddelka za slovanske jezike in književnosti, Filozofska fakulteta [Zora; 94], 173 Seiten.

[ISBN: 978-961-6930-02-4]

(Nähere Informationen zum Buch)
(Mehr Informationen über die Reihe “Zora”)

Publikationen

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2013): “Learning Italian phrasemes through their conceptualizations.” In: Konecny, Christine; Hallsteinsdóttir, Erla; Kacjan, Brigita (eds.): Phraseologie im Sprachunterricht und in der Sprachendidaktik / Phraseology in language teaching and in language didactics. Maribor: Mednarodna založba Oddelka za slovanske jezike in književnosti, Filozofska fakulteta [Zora; 94], 117-136.

Konecny, Christine; Hallsteinsdóttir, Erla; Kacjan, Brigita (2013): “Einleitung.” / “Introduction.” In: Konecny, Christine; Hallsteinsdóttir, Erla; Kacjan, Brigita (eds.): Phraseologie im Sprachunterricht und in der Sprachendidaktik / Phraseology in language teaching and in language didactics. Maribor: Mednarodna založba Oddelka za slovanske jezike in književnosti, Filozofska fakulteta [Zora; 94], 7-17.

Konecny, Christine; Hallsteinsdóttir, Erla; Kacjan, Brigita (2013): “Zum Status quo der Phraseodidaktik: Aktuelle Forschungsfragen, Desiderata und Zukunftsperspektiven.” In: Konecny, Christine; Hallsteinsdóttir, Erla; Kacjan, Brigita (eds.): Phraseologie im Sprachunterricht und in der Sprachendidaktik / Phraseology in language teaching and in language didactics. Maribor: Mednarodna založba Oddelka za slovanske jezike in književnosti, Filozofska fakulteta [Zora; 94], 153-172.

Kurzbericht über einen unserer Kollokationsworkshops im Jahresbericht des Bundesrealgymnasiums „Adolf-Pichler-Platz“ (Innsbruck)

Im Jahresbericht des Bundesrealgymnasiums “Adolf-Pichler-Platz” findet sich ein zweiseitiger Kurzbericht von Mag. Gabriele Pisek über den im Jänner 2013 von Christine Konecny und Erica Autelli abgehaltenen Workshop (siehe „Fotos / Workshops an Schulen”), mit dem Titel “Pensare all’italiana con l’aiuto di disegni. Fächerübergreifender Workshop zu italienischen Redewendungen” (Seiten 102-103).

 

Juni 2013

Kurzbericht über unser Projekt in den „Cadernos de Fraseoloxía Galega“

In der Ausgabe 14/2012 der Zeitschrift „Cadernos de Fraseoloxía Galega“, die seit kurzem (06/2013) online abrufbar ist, findet sich ein zweiseitiger Kurzbericht über unser Projekt: Kurzbericht in der Zeitschrift “Cadernos de Fraseoloxía Galega”, Nr. 14/2012 (Seiten 399-400)

 

April 2013

Autelli, Erica (2013): “Imparare fraseologismi italiani e tedeschi tramite le loro visualizzazioni – un interscambio tra alunni italiani e austriaci.” Vortrag mit Workshop an der Neuen Mittelschule Stams-Rietz, Stams, 18.04.2013. (siehe „Fotos / Workshops an Schulen”; Bericht auf der Schulhomepage)

Konecny, Christine (2013): “Tipi di combinazioni di parole, il loro uso e proposte per il loro insegnamento.” LehrerInnenfortbildung für ItalienischlehrerInnen im Rahmen der Kooperation mit dem Deutschen Schulamt der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol, Bozen, 08.-09.04.2013.

 

Jänner 2013

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2013): “Pensare ‘all’italiana’ con l’aiuto di disegni.” Vortrag mit Workshop am Bundesrealgymnasium “Adolf-Pichler-Platz”, Innsbruck, 23.01.2013, 30.01.2013. (siehe „Fotos / Workshops an Schulen”)

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Rückschau auf Neuigkeiten, Vorträge und Publikationen im Jahr 2012

Dezember 2012

Christine Konecny und Erica Autelli als Gewinnerinnen des „2. Wettbewerbs für Projekte im Bereich der wissenschaftlichen Forschung“ der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol

Seit Oktober 2012 ist bekannt, dass seitens der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol ein weiteres Forschungsprojekt finanziert wird, das mit dem derzeitigen Projekt in engem Zusammenhang steht und von Christine Konecny (Projektleiterin) und Erica Autelli in Kooperation mit der Europäischen Akademie Bozen (EURAC) ab 2013 durchgeführt wird. Der vollständige Projektitel lautet: „LeKo – Lexemkombinationen und typisierte Rede im mehrsprachigen Kontext. Authentische Sprachdaten für die Erarbeitung didaktischer Materialien zur italienischen Wortkombinatorik für deutschsprachige L2-Lerner.“ Die feierliche Übergabe der Forschungsverträge erfolgte am 20. Dezember 2012 in Bozen.

Pressemitteilung “Land fördert 25 Forschungsprojekte” (italienische Version: “25 progetti di ricerca scientifica sostenuti dalla Provincia”); Pressemitteilung „Sieger des Wettbewerbs für Projekte im Bereich der wissenschaftlichen Forschung“ (italienische Version: „Finanziamento della ricerca scientifica per 25 progetti“)

Link: Ergebnisse des 2. Wettbewerbs für Projekte im Bereich der Forschung

 

November 2012

Erica Autelli erhält Richard & Emmy Bahr-Preis

Im November 2012 wurde Erica Autelli ein Studienförderpreis aus der „Richard & Emmy-Bahr-Stiftung in Schaffhausen“ zugesprochen. Diese Preise werden an Studierende mit  ausgezeichneten Studien­­­­­leistungen vergeben, die engagierte Zukunftspläne bzw. -projekte vorweisen können und mit Hilfe der Förderung ein  ambitioniertes Ziel verfolgen. Für gewöhn­lich werden Studierende der Geschichte und der Germanistik bevorzugt. Herzliche Gratulation!

iPoint-Bericht „Richard und Emmy Bahr Stipendien vergeben“

 

Oktober 2012

Konecny, Christine (2012): „Da chiodi ‚piantati‘ a DVD ‚vergini‘ e lacrime ‚inghiottite‘. Insegnamento e rappresentazione lessicografica di collocazioni lessicali italiane per apprendenti tedescofoni (sulla base del DIB – Dizionario di base della lingua italiana).“ In: Ferreri, Silvana (ed.): Lessico e Lessicologia. Atti del XLIV. Congresso Internazionale di Studi della Società di Linguistica Italiana (SLI), Viterbo, 27-29 settembre 2010. Roma: Bulzoni [Pubblicazioni della Società di Linguistica Italiana; 56], 463-477. (nähere Informationen)

 

September 2012

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2012): „Polysemie, Valenz und Kollokationen in der zweisprachigen Lexikographie Italienisch-Deutsch: Plädoyer für ein integriertes, dynamisches Repräsentationsmodell auf lernerorientierter und semantisch-kognitiver Basis.” Vortrag im Rahmen des GAL-Kongresses 2012 zum Thema „Wörter – Wissen – Wörterbücher“, Erlangen, 18.-21.09.2012.

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2012): „Scale ripide, mobili e a chiocciola – steile, Roll- und Wendeltreppen. Diverse categorie di combinazioni lessicali italiane del tipo ‚N + Agg o SPrep‘ e i loro equivalenti tedeschi – un confronto interlinguistico.“ Vortrag im Rahmen der VII. Internationalen Arbeitstagung „Romanisch-deutscher und innerromanischer Sprachvergleich“, Innsbruck, 05.-08.09.2012.

 

Premio Giovanni Nencioni 2012Christine Konecny erhält den “Premio Giovanni Nencioni 2012” seitens der Accademia della Crusca

Im September 2012 wurde Christine Konecny im Rahmen eines feierlichen Festaktes an der Accademia della Crusca in Florenz, 1583 gegründet und älteste Sprachgesellschaft der Welt, der ehren­volle „Premio Giovanni Nencioni 2012” für ihre Monographie „Kollokationen“ verliehen.

iPoint-Bericht „Innsbrucker Nachwuchslinguistin erhält Preis der Accademia della Crusca“; Presseaussendung; Pressemitteilung 1; Pressemitteilung 2; Pressemitteilung 3; Pressemitteilung 4; Pressemitteilung 5; Pressemitteilung 6; Pressemitteilung 7; Homepage der Accademia della Crusca

 

August 2012

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2012): „Learning Italian phrasemes through their conceptualisations.” Vortrag im Rahmen der Internationalen Konferenz „Europhras 2012” zum Thema „Phraseologie und Kultur“, Maribor, 26.-31.08.2012.

Autelli, Erica; Konecny, Christine (2012): „Creating a bilingual learner’s dictionary of Italian and German collocations: strategies and methods for searching, choosing and representing collocations on the basis of a learner-oriented, semantic-conceptual approach.“ Vortrag im Rahmen des 15th EURALEX International Congress, Oslo, 07.-11.08.2012.

Autelli, Erica; Konecny, Christine; Bradl-Albrich, Martina (2012): „Creating a bilingual learner’s dictionary of Italian and German collocations: strategies and methods for searching, selecting and representing collocations on the basis of a learner-oriented, semantic-conceptual approach.“ In: Vatvedt Fjeld, Ruth; Torjusen, Julie Matilde (eds.): Proceedings of the 15th Euralex International Congress, Oslo, 7-11 August 2012. Oslo: Department of Linguistics and Scandinavian Studies of the University of Oslo, 726-736. (zum Artikel)

 

Juni 2012

Autelli, Erica; Konecny, Christine (2012): “Italienische Phraseologismen und ihre Bildlichkeit: Imparare fraseologismi italiani attraverso la visualizzazione delle immagini mentali da loro evocate.“ Vortrag mit Workshop an der Neuen Mittel- und Sportmittelschule Königsweg Reutte, Reutte, 26.06.2012. (Bericht auf der Schulhomepage)

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2012): „Le collocazioni nel linguaggio quotidiano: differenze tra italiano e tedesco.“ Vortrag mit Workshop an der HLW Reutte, Reutte, 25.06.2012. (Bericht auf der Schulhomepage)

 

Mai 2012

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2012): Italienische Vokabeln und Wortverbindungen spielerisch erlernen.Vortrag mit Workshop am Bundesrealgymnasium in der Au (Innsbruck), Innsbruck, 24.05.2012.

Konecny, Christine; Bradl-Albrich, Martina (2012): „Siehst du den ‚tanzenden‘ Zahn? Memorisieren lexikalischer Kollokationen des Italienischen als L2-Sprache mit Hilfe einer erweiterten keyword-Methode.“ In: Hinger, Barbara; Unterrainer, Eva Maria; Newby, David (eds.): Sprachen lernen: Kompetenzen entwickeln – Performanzen (über)prüfen. Tagungsband der 5. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Sprachdidaktik (ÖGSD): Innsbruck, 23.-25. September 2010. Wien: Praesens, 214-235. (nähere Informationen)

 

April 2012

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2012): „Warum funktionieren wörtliche Übersetzungen in eine Fremdsprache (z.B. Italienisch) oft nicht?“ Interaktive Präsentation mit Workshop bei derTiroler Nacht der Forschung, Bildung und Innovation 2012”, Universität Innsbruck, 28.04.2012.

Konecny, Christine (2012): „Unikale Lexeme – ‚Spuren‘ der Diachronie in der Synchronie? Eine Analyse anhand ausgewählter italienischer Phraseologismen.“ Vortrag im Rahmen des XXVIII. Forum Junge Romanistik (= FJR 2012) zum Thema „Spuren.Suche (in) der Romania“, Graz, 18.-21.04.2012.

Konecny, Christine (2012): „Wirf‘ mal einen Blick darauf – Dacci un po‘ un’occhiata! Zu interlingualen Abweichungen in italienischen und deutschen Verb-Substantiv-Kollokationen und deren Relevanz für die Translationsdidaktik und die translatologische Praxis.“ In: Zybatow, Lew; Petrova, Alena; Ustaszewski, Michael (eds.): Translationswissenschaft interdisziplinär: Fragen der Theorie und Didaktik / Translation Studies: Interdisciplinary Issues of Theory and Didactics. Tagungsband der 1. Internationalen Konferenz TRANSLATA „Translationswissenschaft: gestern – heute – morgen“, 12.-14. Mai 2011, Innsbruck / Proceedings of the 1st International Conference TRANSLATA „Translation & Interpreting Research: Yesterday – Today – Tomorrow“, May 12-14, 2011, Innsbruck. Frankfurt a.M. [et al.]: Lang [Forum Translationswissenschaft; 15], 299-306. (nähere Informationen)

 

März 2012

Autelli, Erica (2012): “Creare un dizionario bilingue con aiuti visivi per individuare le diverse concettualizzazioni dell’italiano e del tedesco.” Vortrag im Rahmen des Kolloquiums “Limes VIII” für Promovierende und Promovierte der romanischen Sprachwissenschaft, Tübingen, 15.-17.03.2012.

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2012): “‘Pacchetti’ di parole prefabbricati – un paragone tra italiano e tedesco.” Vortrag mit Workshop an der Neuen Mittelschule Dr. Fritz Prior, Innsbruck, 08.-09.03.2012.

 

Februar 2012

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2012): “Combinazioni di parole italiane e le loro traduzioni in tedesco.” Vortrag mit Workshop an der Volksschule Innere Stadt Innsbruck im Rahmen des Pilot­projektes “Bilinguale Volksschule Deutsch-Italienisch”, Innsbruck, 23.02.2012.

Konecny, Christine (2012): “Das Projekt eines neuen italienisch-deutschen Kollokationswörterbuches und sein innovativer Beitrag zur bilingualen Lernerlexikografie.” Vortrag im Rahmen der internationalen Tagung “Lessico e lessici a confronto: metodi, strumenti e nuove prospettive” (Sektion “Tedesco”), Verona, 02.-03.02.2012.

Glossar

Freie Wortverbindung: Damit wird eine Verbindung von zwei oder mehreren Wörtern bezeichnet, die (mehr oder weniger) „frei“ gebildet werden kann. Allerdings sind dabei immer gewisse semantische Mindestregeln (so genannte „Selektionsrestriktionen“) zu beachten: So kann z.B. das Verb mangiare (‚essen‘) mit una mela (‚einen Apfel‘), un panino (‚ein Brötchen‘) oder una pizza (‚eine Pizza‘) verbunden werden, nicht aber mit un tavolo (‚einen Tisch‘), weil ein Tisch normalerweise nicht die Bedingung der Essbarkeit erfüllt. Der Grad an „Freiheit“ bei der Bildung kann jedoch sehr unterschiedlich sein. Die Übergänge von den freien Wortverbindungen zu den Kollokationen sind daher fließend und eine klare Grenze zwischen den beiden Kategorien ist nicht genau festzumachen.

Funktionsverbgefüge (FVG): Diese Wortverbindungen werden oft als bestimmter Typ von Kollokationen aufgefasst, manchmal aber auch von ihnen abgegrenzt. FVG bestehen aus einem Verb + direktem Objekt (z.B. fare / porre una domanda – eine Frage stellen, prendere una decisione – eine Entscheidung treffen) oder aus einem Verb + Präpositionalsyntagma (z.B. mettere a disposizione – zur Verfügung stellen, prendere in considerazione – in Erwägung ziehen). Das Besondere an ihnen ist, dass das Verb hauptsächlich nur der Vermittlung grammatischer Informationen dient, während die eigentliche semantische Hauptinformation durch das Substantiv zum Ausdruck gebracht wird. Aus diesem Grund gibt es für FVG oft auch ein synonymes einfaches Verb, das ungefähr dieselbe denotative Bedeutung zum Ausdruck bringt (z.B. fare una domanda – domandare, prendere una decisione – decidere).

Glottodidaktik (auch: Sprachen- / Fremdsprachendidaktik; abgeleitet von altgriechisch glotta ‚Sprache‘ und didáskein ‚lehren‘, ‚unterrichten‘): Die Glottodidaktik ist ein wissenschaftlicher Teilbereich, der sich mit der Theorie und Praxis des Lehrens und Lernens von Fremdsprachen und Sprachen ganz allgemein befasst.

Idiom (auch: idiomatischer Ausdruck, (idiomatische) Redewendung; abgeleitet von altgriechisch idíōma eigentümliche Ausdrucksweise‘): Bei Idiomen handelt es sich um Wortverbindungen, deren Gesamtbedeutung nicht aus der Summe der Bedeutungen der einzelnen Bestandteile abgeleitet werden kann. Würde man z.B. die Bedeutungen der einzelnen Wörter des italienischen Idioms cadere dalla padella nella brace addieren (‚vom Regen in die Traufe kommen‘, wörtl.: „von der Pfanne in die Glut fallen“), so würde man nicht zu der idiomatischen Bedeutung ‚in eine noch schlimmere Situation geraten‘ gelangen. Das bedeutet allerdings nicht, dass ein Idiom überhaupt nicht motiviert oder die Motivation des betreffenden Idioms völlig verblasst sein muss. Vielfach ist die ursprüngliche Motivation eines Idioms noch klar erkennbar, so z.B. im Falle von alzare il gomito (‘zu tief ins Glas schauen’, wörtl.: „den Ellbogen heben“), da beim Trinken von Alkohol durch das Ansetzen des Glases / der Flasche typischerweise tatsächlich der Ellbogen hochgehoben wird, oder im Falle von avere le mani di pastafrolla (‘ungeschickt sein’, wörtl.: „Hände aus Mürbeteig haben“).

Kollokation (abgeleitet von lateinisch collocatio [aus con + locare] ‚Stellung‘, ‚Anordnung‘, ‚das Zusammen- / Nebeneinanderstellen‘) [=> siehe auch “Unsere Kollokationskonzeption”]: Gemäß einer engen, semantisch ausgerichteten Konzeption handelt es sich bei Kollokationen um einen bestimmten Typus von Phraseologismen (im weiteren Sinne), der auf dem Kontinuum zwischen freien Wortverbindungen auf der einen Seite und idiomatischen Ausdrücken (Idiomen) auf der anderen Seite anzusiedeln ist: Kollokationen sind demzufolge weder gänzlich “frei” zusammensetzbar noch vollständig idiomatisiert; aus diesem Grund werden sie oft auch als “halbfest” bezeichnet. Sie stellen typischerweise binäre (zweigliedrige) Wortverbindungen dar, welche aus einer so genannten “Basis” und einem so genannten “Kollokator” bestehen. Die Basis ist in der Regel in ihrer wörtlichen Bedeutung verwendet und dem Kollokator kognitiv übergeordnet, während der Kollokator innerhalb der Kollokation von seiner Ausgangsbedeutung auch abweichen kann und seine Wahl stets von der jeweiligen Basis abhängt. Beim Kollokator handelt es sich um den “unvorhersehbaren” Bestandteil, den Fremdsprachenlernende oft nicht kennen, nach dem sie im Wörterbuch suchen und der in verschiedenen Sprachen unterschiedlich sein kann. So sind z.B. in den Kollokationen piantare un chiodo (‘einen Nagel einschlagen’, wörtl.: “einpflanzen”), la lezione salta (‘die Stunde fällt aus / entfällt’, wörtl.: “springt”) und un CD / DVD vergine (‘eine unbespielte / leere [wörtl.: “jungfräuliche”] CD / DVD’, ‘ein [CD- / DVD-]Rohling’) die Basen durch die Substantive chiodo, lezione bzw. CD / DVD repräsentiert, die Kollokatoren hingegen durch die Verben piantare und saltare bzw. das Adjektiv vergine.

Kombinationsradius (auch: Kollokationsradius; Kombinations-/Kollokationsgrad oder -bereich): Darunter ist die Summe aller Wörter (Lexeme) zu verstehen, mit denen ein bestimmtes Wort eine Verbindung eingehen kann. Kann ein Wort mit einer Vielzahl anderer Wörter verwendet werden, so ist sein Kombinationsradius als groß bzw. weit anzusehen (z.B. profondo ‚tief‘, mangiare ‚essen‘). Kann es hingegen nur mit wenigen anderen Lexemen kombiniert werden, dann weist es einen engen Kombinationsradius auf (z.B. commettere, das nur mit negativ besetzten Substantiven wie reato ‚Verbrechen‘, omicidio ‚Mord‘, furto ‚Diebstahl‘ usw. in der Bedeutung ‚begehen‘ gebraucht wird). Einige wenige Lexeme haben sogar einen so genannten „unikalen“ bzw. maximal engen Kombinationsradius, wie z.B. scozzare, das im Italienischen fast nur mit le carte (‚[Spiel-]Karten‘) in der Bedeutung ‚die Karten mischen‘ verwendet wird.

Konzeptualisierung: Darunter ist die Art und Weise zu verstehen, auf welche in einer Sprache auf ein bestimmtes Konzept kognitiv zugegriffen und es gleichzeitig versprachlicht wird. Anders gesagt handelt es sich um den spezifischen „Blick“, der auf ein Objekt oder einen Sachverhalt in einer Sprache geworfen wird. Die Konzeptualisierung ist quasi die „Brücke“, die die außersprachliche Wirklichkeit mit der Sprache verbindet, indem ein bestimmter Aspekt eines Konzepts kognitiv herausgegriffen und in sprachlichen Mitteln zum Ausdruck gebracht wird. Die Konzeptualisierung ist in verschiedenen Sprachen meist unterschiedlich. So ist im Deutschen das Handtuch als ‚Tuch für die Hand‘ konzeptualisiert, während im Italienischen asciugamano einfach ‚etwas zum Trocknen der Hände‘ ist und somit die Funktion des Gegenstandes im Vordergrund steht (asciugare = ‚trocknen‘, mano = ‚Hand‘). In einigen Fällen können die Konzeptualisierungen zweier Sprachen aber auch übereinstimmen oder ähnlich sein, wie bei den Kollokationen ammazzare il tempo – die Zeit totschlagen (im Italienischen wörtlich: „töten“).

Lemma  (abgeleitet von altgriechisch lemma ‚das Aufgenommene‘, ‚die Annahme‘): Dabei handelt es sich um den linguistischen Fachausdruck für einen Wörterbuch- / Lexikoneintrag bzw. für ein Wort (Lexem) in der Form, unter der man es in einem Nachschlagewerk als Eintrag findet. So umfasst beispielsweise der Eintrag / das Lemma andare (‘gehen’) auch andere Formen desselben Verbs, wie z.B. vado (‘ich gehe’), andato (‘gegangen’) oder andando (entspricht dem englischen going).

Lexemkombination (auch: Lexemverbindung; vgl. altgriechisch léxis ‚Wort‘): Hierbei handelt es sich um den linguistischen Fachausdruck für eine Wortverbindung, d.h. eine Verbindung von zwei oder mehreren Wörtern (Lexemen). Es gibt verschiedene Arten von Lexemkombinationen mit jeweils unterschiedlichen Festigkeits- bzw. Fixiertheitsgraden, wie z.B. freie Wortverbindungen (nicht bzw. kaum fixiert), Kollokationen („halbfest“) und Idiome (stark fixiert). Während die Einstufung einer Wortverbindung als Phraseologismus oft schwierig ist und von der jeweiligen Phraseologiekonzeption abhängt, ist der Terminus „Lexemkombination“ neutraler bzw. als übergeordnet anzusehen, insofern jegliche Arten von Wortverbindungen (auch „freie“ bzw. nicht fixierte) darunter fallen.

Lexikalisierte Metapher: Metaphern sind den meisten von uns als Stilmittel der Literatur bekannt, als „blumige“ Ausdrucksweise bzw. „bildliche“ oder „übertragene“ Verwendung von Wörtern. Wenn Metaphern aber nicht mehr spontan bzw. ad hoc (z.B. von einem einzelnen Autor oder in einer bestimmten Situation) gebildet werden, sondern in den allgemeinen Gebrauch einer Sprachgemeinschaft übergegangen bzw. zur Norm geworden sind, dann bezeichnet man sie als „lexikalisierte Metaphern“. Metaphern spielen daher auch beim Bedeutungswandel im Laufe der Sprachgeschichte eine zentrale Rolle und tragen so wesentlich zur Herausbildung von Mehrdeutigkeiten (Polysemien) von Wörtern bei. So ist etwa die Kollokation covare una malattia (‚eine Krankheit ausbrüten‘) aufgrund einer metaphorischen Übertragung aus covare le uova (‚Eier ausbrüten‘) heraus entstanden (konkret -> abstrakt), diese Metapher ist heute aber bereits lexikalisiert und die Bedeutung von covare im Sinne von ‚ausbrüten‘ (in Bezug auf eine Krankheit) findet sich auch in den Wörterbüchern. Das Besondere an lexikalisierten Metaphern ist, dass sie von Muttersprachler/inne/n meist gar nicht mehr bewusst als Metaphern wahrgenommen werden, von Fremdsprachenlernenden hingegen sehr wohl, weswegen letztere Polysemien und lexikalisierte metaphorische Verwendungsweisen von Wörtern auch bewusst lernen und einüben sollten.

Lexikographie: Dabei handelt es sich um eine praktisch ausgerichtete linguistische Teildisziplin, die sich mit der (konkreten) Erstellung von Wörterbüchern und Lernwortschätzen befasst. Die mehr theoretisch ausgerichtete Metalexikographie setzt sich hingegen mit der wissenschaftlichen Analyse bestehender Wörterbücher und Fragen der Wörterbuchkonzeption generell auseinander.

Motiviertheit (auch: Motivation, Motivierung): Darunter ist die semantische Durchsichtigkeit bzw. Transparenz sprachlicher Zeichen und Einheiten zu verstehen. Während sich sprachliche Einzelzeichen zum Großteil durch Arbiträrität auszeichnen (es gibt z.B. keinen erkennbaren Grund, warum ein Hund im Englischen als dog, im Italienischen hingegen als cane bezeichnet wird), gibt es auf der Ebene der Wortverbindungen anfänglich stets eine Motivationsgrundlage, indem auf eine bestimmte Konzeptualisierung zurückgegriffen wird. Motiviertheit zum synchronen Sprachzustand ist dann gegeben, wenn aus der Form einer sprachlichen Einheit und dem Weltwissen auf ihre Bedeutung und ihre Benennungsgrundlage geschlossen werden kann (vgl. die unter “Beispiele” aufgelisteten, semantisch transparenten Kollokationen). Manchmal ist die ursprüngliche Motivation im Laufe der Sprachgeschichte jedoch verblasst und synchron nicht mehr erkennbar, wie im Falle von stipulare un contratto (‚einen Vertrag schließen‘), wo sich stipulare von lateinisch stípula ‚Strohhalm‘ herleitet, weil in der Antike bei einem Vertragsabschluss ein Strohhalm entzwei gebrochen wurde.

Phraseologie und Phraseologismen (auch: Phraseme): Als Phraseologie wird die linguistische Teildisziplin bezeichnet, die sich mit Phraseologismen beschäftigt. Sowohl bei der Phraseologie als auch bei den Phraseologismen wird zwischen einer engen und einer weiten Auffassung unterschieden: (a) Gemäß der engen Konzeption gehören nur Idiome (= Phraseologismen im engeren Sinne) zum Untersuchungsgegenstand der Phraseologie bzw. zu den Phraseologismen, d.h. nur solche Verbindungen, die sich durch Idiomatizität auszeichnen und deren Gesamtbedeutung sich nicht aus der Summe der Bedeutungen der einzelnen Bestandteile ergibt. (b) Gemäß der weiten Konzeption sind neben den Idiomen auch alle anderen Arten von festen Wortverbindungen zum Bereich der Phraseologie und zu den Phraseologismen zu rechnen, so u.a. Kollokationen, Routineformeln (z.B. Quanti anni hai? – Wie alt bist du?), Sprichwörter (Chi fa da sé fa per tre. – Selbst ist der Mann / die Frau.).

Polysemie (abgeleitet von altgriechisch polýs ‚viel‘ / ‚mehrere‘ und séma ‚Zeichen‘): Dabei handelt es sich um einen bestimmten Fall von Mehrdeutigkeit bzw. Ambiguität sprachlicher Zeichen, die typischerweise auf Lexemebene (Wortebene) auftritt. Ein Wort ist dann polysem, wenn es zwei oder mehrere Bedeutungen aufweist, die untereinander einen etymologischen und semantischen (inhaltlichen) Zusammenhang aufweisen, wie z.B. ital. spina, das in seiner Grundbedeutung ‚Dorn‘ heißt, in einer davon abgeleiteten Bedeutung aber auch ’stechender Schmerz‘ (basierend auf der metonymischen Relation ‚Ursache – Resultat‘, denn Dornen können stechende Schmerzen verursachen). Im Wörterbuch findet man die verschiedenen Bedeutungen eines polysemen Wortes daher unter einem einzigen Lemma (Eintrag).  Im Rahmen von Kollokationen spielen Polysemien vor allem im Bereich verbaler und adjektivischer Kollokatoren eine Rolle, weil besonders diese Wortarten oft polysem sind und im Vergleich zu ihrer Grundbedeutung eine metaphorische Übertragung erfahren haben (vgl. abbracciare una professione ‚einen Beruf ergreifen‘, wörtl.: „umarmen“; una curva cieca ‚eine unübersichtliche [wörtl.: “blinde”] Kurve‘). Da Polysemien in verschiedenen Sprachen meist unterschiedlich verteilt sind, ergeben sich unterschiedliche Kombinationsradien und Bildlichkeiten sowie folglich auch Unterschiede in den Kollokationen.

Semiidiomatische Kollokationen (auch: teilidiomatische Kollokationen; Teilidiome; Semiidiome) [=> siehe auch “Unsere Kollokationskonzeption”]: Bei teil- oder semiidiomatischen Kollokationen ist der Kollokator idiomatisiert, wie im Falle der Kollokation un numero verde ‘eine kostenlose (wörtl.: “grüne”) (Ruf)nummer’. Da die Basis jedoch nicht idiomatisch gebraucht ist (numero = ‘(Ruf)nummer’), sind solche Verbindungen insgesamt nur teilidiomatisch und aus diesem Grund nicht den (Voll-)Idiomen zuzurechnen, sondern noch zu den Kollokationen zu zählen, weil mindestens ein Teil der Verbindung wörtlich gebraucht ist und die Gesamtbedeutung meist noch aus den einzelnen Teilen erschließbar ist. Es gibt auch Semi-Idiome mit “ungewöhnlicher Kollokationssyntax”, wie im Falle von divertirsi un mondo (‘sich köstlich amüsieren’, wörtl.: “sich eine Welt amüsieren”): Bei diesem Beispiel stellt das Verb divertirsi die Basis dar, weil es sich um den wörtlichen Teil der Verbindung handelt, während es sich beim Modaladverbiale un mondo um den idiomatisch gebrauchten Kollokator handelt.

Beispiele

Bei den folgenden Beispielen handelt es sich um Kollokationen mit klar erkennbarer Bildlichkeit, die deshalb meist auch gut zeichnerisch umsetzbar sind (die Bildlichkeit im Italienischen und Deutschen kann dabei entweder unterschiedlich oder – in einigen Fällen – gleich oder ähnlich sein):

1) Substantiv (Subjekt) + Verb:

  • il dente balla (auch: dondola, traballa) = der Zahn wackelt (wörtl.: „der Zahn tanzt”)
  • mi si è addormentata la gamba = mir ist das Bein eingeschlafen (gleich wie im Deutschen)
  • mi formicola la gamba = mir kribbelt das Bein, ich habe Ameisenlaufen im Bein (wörtl. [in etwa]: “mir ameist das Bein / ich habe Ameisen im Bein”; vgl. la formica = die Ameise)
  • la lezione salta = die (Unterrichts-)Stunde fällt aus / entfällt (wörtl.: „die (Unterrichts-)Stunde springt”)
  • la malattia esplode (auch: scoppia) = die Krankheit bricht aus (wörtl.: „die Krankheit explodiert”)
  • il malcontento serpeggia (nella popolazione) = Unzufriedenheit macht sich (in der Bevölkerung) breit (wörtl.: „Unzufriedenheit schlängelt sich (in der Bevölkerung)”; vgl. il serpente = die Schlange)
  • il motore sfarfalla = der Motor flattert (ähnlich wie im Deutschen; vgl. la farfalla = der Schmetterling)
  • la sedia zoppica (auch: traballa) = der Stuhl wackelt (wörtl.: „der Stuhl hinkt”)
  • il sole tramonta = die Sonne geht unter (wörtl.: „die Sonne verschwindet jenseits der Berge”; vgl. il monte = der Berg)
  • mi fuma la testa = mir raucht der Kopf (gleich wie im Deutschen)
  • il treno fischia = der Zug pfeift (gleich wie im Deutschen)

2) Verb + Substantiv (direktes Objekt):

  • cementare un’amicizia = eine Freundschaft festigen (wörtl.: „eine Freundschaft einzementieren”)
  • cotonare i capelli = die Haare toupieren (wörtl.: „die Haare mit Baumwolle polstern/zu Baumwollknäueln formen”; vgl. il cotone = die Baumwolle)
  • stirare (auch: lisciare) i capelli = die Haare glätten (wörtl.: „die Haare bügeln”)
  • congelare il capitale / i prezzi = das Kapital / die Preise einfrieren (gleich wie im Deutschen)
  • piantare un chiodo (in qcs.) = einen Nagel (in etw.) einschlagen (wörtl.: „einen Nagel (in etw.) (ein-)pflanzen”)
  • accavallare le gambe = die Beine übereinander schlagen (wörtl. [in etwa]: „die Beine verpferdern”; vgl. il cavallo = das Pferd)
  • sgranchirsi le gambe = sich die Beine vertreten, die Beine ausstrecken (wörtl.: „die Beine wie ein Krebs bewegen”; vgl. il granchio = der Krebs [Tier])
  • accarezzare un’idea = sich mit einem Gedanken tragenmit einem Gedanken spielen (wörtl.: „einen Gedanken / eine Idee streicheln / liebkosen”)
  • inghiottire / ingoiare le lacrime = die Tränen hinunterschlucken (gleich wie im Deutschen)
  • appianare una lite = einen Streit schlichten (wörtl.: „einen Streit einebnen”)
  • covare (auch: incubare) una malattia = eine Krankheit ausbrüten (gleich wie im Deutschen)
  • spaccare il minuto = auf die Minute pünktlich sein (wörtl.: „die Minute spalten / zerschlagen / entzweischlagen”)
  • pescare un numero = eine Nummer ziehen (wörtl.: „eine Nummer fischen”; vgl. il pesce = der Fisch)
  • strizzare l’occhio (a qcn.) = das Auge zusammenkneifen, auch: (jemandem) zuzwinkern / zublinzeln (wörtl.: „das Auge auswringen / auspressen”)
  • allungare il passo = den Schritt beschleunigen,  schneller gehen (wörtl.: „den Schritt verlängern”)
  • abbracciare (auch: intraprendere) una professione = einen Beruf ergreifen (wörtl.: „einen Beruf umarmen”)
  • accendere la radio = das Radio einschalten (wörtl.: „das Radio anzünden”)
  • ricucire (auch: ricostituire) un rapporto = eine Beziehung wieder herstellen / wieder aufnehmen (wörtl.: „eine Beziehung wieder zunähen / zusammenflicken”)
  • custodire un segreto = ein Geheimnis hüten / bewahren (wörtl.: „ein Geheimnis (wie ein Wächter) bewachen”; vgl. il custode = der Wächter)
  • ammazzare il tempo = die Zeit totschlagen (wörtl.: „die Zeit töten / umbringen”)
  • perdere il treno = den Zug verpassen / versäumen (wörtl.: „den Zug verlieren”)

3) Verb + Präpositionalobjekt:

  • essere inchiodato al letto = ans Bett gefesselt sein (weil man krank ist) (wörtl.: „ans Bett (fest)genagelt sein”; vgl. il chiodo = der Nagel)
  • fumare (auch: ribollire) di rabbia = vor Wut kochen (wörtl.: „vor Wut rauchen”; ribollire = „nochmals aufkochen“ / “überkochen“ => ähnlich wie im Deutschen)
  • abboccare a uno scherzo = auf einen Scherz hereinfallen (wörtl.: „an einen Scherz  anbeißen [wie ein Fisch an einen Köder]”; vgl. la bocca = der Mund)

4) Substantiv + Adjektiv oder Präpositionalsyntagma:

  • il caldo soffocante (auch: asfissiante) = die brütende / drückende Hitze (wörtl.: „die erstickende Hitze”, „die Hitze, die einen zum Ersticken bringt„)
  • un CD / DVD vergine = eine leere / unbespielte CD / DVD; ein CD- / DVD-Rohling (wörtl.: „eine jungfräuliche CD / DVD“)
  • un cervello da gallina = ein Spatzenhirn (wörtl.: „ein Hennen- / Hühnerhirn“)
  • una curva a gomito = eine scharfe Kurve (wörtl.: „eine Ellbogenkurve“)
  • una curva cieca = eine unübersichtliche / scharfe Kurve (wörtl.: „eine blinde Kurve“)
  • il dente canino = der Eckzahn (wörtl.: „der  Hundezahn“; vgl. il cane = der Hund)
  • il dente del giudizio = der Weisheitszahn (wörtl.: „der Zahn des Urteils“)
  • una domanda a bruciapelo = eine unvermittelte Frage / eine Frage, die jemanden eiskalt erwischt (wörtl.: „eine Frage zum Fellverbrennen”; vgl. bruciare = (ver)brennen, il pelo = das Fell)
  • una domanda innocente = eine harmlose Frage (wörtl.: „eine unschuldige“ Frage)
  • un dottore in erba = ein angehender oder frisch gebackener Doktor (wörtl.: „ein Doktor im Gras”)
  • un dolore martellante = ein hämmernder Schmerz (gleich wie im Deutschen; vgl. il martello = der Hammer)
  • una fantasia sfrenata = eine blühende / lebhafte / ausgeprägte / grenzenlose Phantasie (wörtl.: „eine ungebremste Phantasie“; vgl. il freno = die Bremse)
  • una febbre da cavallo = hohes Fieber (wörtl.: „Pferdefieber“)
  • la foresta vergine = der Urwald (wörtl.: “jungfräulicher Wald”)
  • un freddo pungente = eine schneidende / beißende / eisige / klirrende Kälte (wörtl.: „eine stachelige / stechende Kälte“)
  • una giornata storta = ein Tag, an dem alles schief läuft (wörtl.: „ein schiefer / krummer Tag“)
  • il letto a castello = das Stockbett (wörtl.: „das  Schlossbett“)
  • una memoria da elefante (auch: una memoria di ferro) = ein Bombengedächtnis (wörtl.: „ein Gedächtnis wie ein Elefant“)
  • il motore truccato = der (auf)frisierte / getunte Motor (wörtl.: „der geschminkte Motor“; truccare = schminken)
  • (avere) il naso chiuso = eine verstopfte Nase (haben) (wörtl.: „eine geschlossene Nase (haben)“)
  • un numero verde = eine kostenlose (Ruf-)Nummer (wörtl.: „eine grüne Nummer“)
  • gli occhi a mandorla = Schlitzaugen (wörtl.: „Mandelaugen“)
  • gli occhi sbarrati (auch: spalancati) = die (weit) aufgerissenen Augen (wörtl.: „die mit einem Schranken versperrten / aufgehaltenen Augen“)
  • i pantaloni a zampa di elefante / a campana = die Schlaghose / Glockenhose (wörtl.: „die Hose mit Elefantenfüßen / -pranken„; a campana: gleich wie „Glockenhose“ im Deutschen)
  • i pantaloni gessati = die Nadelstreifenhose (wörtl.: „die mit [weißer] Kreide angemalte Hose“; vgl. il gesso = die Kreide)
  • un parente acquisito = ein angeheirateter Verwandter (wörtl.: „ein erworbener Verwandter“)
  • prezzi salati gesalzene / gepfefferte Preise (ähnlich wie im Deutschen)
  • la scala a chiocciola = die Wendeltreppe (wörtl.: „die Schneckentreppe / schnecken­förmige Treppe“)
  • un sole da spaccare le pietre = eine gleißende / unbarmherzig brennende / stark brennende Sonne (wörtl.: „eine Sonne zum Steine Spalten”)
  • l’uovo strapazzato = das Rührei (wörtl.: „das misshandelte / strapazierte Ei“)
  • il vicolo cieco = die Sackgasse (wörtl.: „die blinde Gasse“)
  • lo zucchero a velo = der Puderzucker (wörtl.: „der Schleierzucker“)

Vorträge

Seitens der Projektmitarbeiterinnen wurde das Projekt bereits auf diversen Tagungen und Kongressen in Form von Vorträgen vorgestellt. Des Weiteren wurden mehrere Vorträge zum weiteren Themenbereich „Kollokationen“ und „Phraseologismen“ im Allgemeinen gehalten, welche mit dem Projekt in engem Zusammenhang stehen und dessen theoretische Basis darstellen.

Vorträge auf Tagungen und Kongressen

Konecny, Christine (2007): „Le collocazioni lessicali – proposta per una classificazione semantica.“ Vortrag im Rahmen des „XXV. Congrès International de Linguistique et Philologie Romanes (= CILPR 2007)“ (Sektion „Description historique et contrastive des langues romanes: sémantique paradigmatique, syntagmatique, cognitive; phraséologie / collocation“), Innsbruck, 03.-08.09.2007. (Tagungshomepage; Homepage „Société de Linguistique Romane“)

Konecny, Christine (2008): „Frequenz: ein zuverlässiges Kriterium zur Erschließung von (fachsprachlichen) Kollokationen?“ Vortrag im Rahmen der „Internationalen Konferenz ‚Europhras 2008’“ zum Thema „Phraseologie: global – areal – regional“ (Workshop „Les collocations dans les discours spécialisés“), Helsinki, 13.-16.08.2008. (Workshop-Programm; Europhras-Homepage)

Konecny, Christine (2008): „Divergenze e convergenze in collocazioni lessicali italiane e tedesche.“ Vortrag im Rahmen der „VI. Internationalen Arbeitstagung zum romanisch-deutschen und innerromanischen Sprachvergleich“ (Sektion „Kontrastive Phraseologie“), Innsbruck, 03.-05.09.2008. (Tagungsprogramm)

Konecny, Christine (2010): „Von ‚eingepflanzten‘ Nägeln zu ‚hinuntergeschluckten‘ Tränen und ‚jungfräulichen‘ DVDs. Die Konzeptualisierung von Wissen in referentiell äquivalenten italienischen und deutschen Kollokationen und deren lexikographische Repräsentation.“ Vortrag im Rahmen des „XXVI. Forum Junge Romanistik (= FJR 2010)“ zum Thema „Repräsentationsformen von Wissen“, Bochum, 26.-29.05.2010. (Tagungshomepage)

Konecny, Christine (2010): „Von ‚hinkenden‘ Stühlen, ‚tanzenden‘ Zähnen und ‚verlorenen‘ Verkehrsmitteln. Erfassung und Darstellung italienischer lexikalischer Kollokationen für deutschsprachige L2-Lerner (auf der Grundlage des Dizionario di base della lingua italiana – DIB).“ Vortrag im Rahmen des „XIV. Euralex International Congress“, Leeuwarden / Ljouwert, 06.-10.07.2010. (Tagungshomepage; Tagungsprogramm; Euralex-Homepage)

Konecny, Christine (2010): „Siehst du den ‚tanzenden‘ Zahn? Memorisieren lexikalischer Kollokationen des Italienischen als L2-Sprache mit Hilfe einer erweiterten keyword-Methode.“ Vortrag im Rahmen der „5. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Sprachendidaktik (ÖGSD)“ zum Thema „Sprachen lernen: Kompetenzen entwickeln – Performanzen (über)prüfen“ (Sektion „Kompetenzentwicklung, Performanzüberprüfung, Sprachstandmessung“), Innsbruck, 23.-25.09.2010. (ÖGSD-Homepage)

Konecny, Christine (2010): „Da chiodi ‚piantati‘ a DVD ‚vergini‘ e lacrime ‚inghiottite‘. Insegnamento e rappresentazione lessicografica di collocazioni lessicali italiane per apprendenti tedescofoni (sulla base del DIB – Dizionario di base della lingua italiana).“ Vortrag im Rahmen des „XLIV. Congresso Internazionale di Studi della Società di Linguistica Italiana (SLI)“ zu den Themen „Linguistica educativa / Lessico e Lessicologia“ (Sektion „Lessico e Lessicologia“), Viterbo, 27.-29.09.2010. (Homepage SLI)

Konecny, Christine (2011): „Wirf‘ mal einen Blick darauf… / Dacci un’occhiata… Zu interlingualen Abweichungen in italienischen und deutschen Funktionsverbgefügen und deren Relevanz für die Translationsdidaktik und die translatologische Praxis.“ Vortrag im Rahmen der „1. Internationalen Konferenz TRANSLATA (= TRANSLATA 2011)“ zum Thema „Translationswissenschaft: gestern – heute – morgen“ (Sektion „Sprachvergleich und Translation“), Innsbruck, 12.-14.05.2011. (Tagungshomepage; Tagungsprogramm)

Konecny, Christine; Konzett, Carmen (2011): „Wortschatzlernen ist Sprach- und Kulturmittlung. Lexemkombinationen und kontrastive Wortschatzdidaktik im mehrsprachigen Unterricht.“ Vortrag im Rahmen des „XXXII. Romanistentages“ zum Thema „Romanistik im Dialog“ (Sektion „Die ’neue‘ Kompetenz Sprachmittlung – eine Herausforderung für die Didaktik der romanischen Sprachen und Literaturen“), Berlin, 25.-28.09.2011. (Tagungshomepage; Sektionsprogramm; Homepage „Deutscher Romanisten­verband“)

Konecny, Christine (2012): „Das Projekt eines neuen italienisch-deutschen Kollokationswörterbuches und sein innovativer Beitrag zur bilingualen Lernerlexikografie.“ Vortrag im Rahmen der internationalen Tagung „Lessico e lessici a confronto: metodi, strumenti e nuove prospettive“ (Sektion „Tedesco“), Verona, 02.-03.02.2012. (Tagungsprogramm)

Autelli, Erica (2012): „Creare un dizionario bilingue con aiuti visivi per individuare le diverse concettualizzazioni dell’italiano e del tedesco.“ Vortrag im Rahmen des Kolloquiums „Limes VIII“ für Promovierende und Promovierte der romanischen Sprachwissenschaft, Tübingen, 15.-17.03.2012. (Tagungshomepage)

Konecny, Christine (2012): „Unikale Lexeme – ‚Spuren‘ der Diachronie in der Synchronie? Eine Analyse anhand ausgewählter italienischer Phraseologismen.“ Vortrag im Rahmen des „XXVIII. Forum Junge Romanistik (= FJR 2012)“ zum Thema „Spuren.Suche (in) der Romania“, Graz, 18.-21.04.2012. (Tagungshomepage; Tagungsprogramm; Tagungsreader)

Autelli, Erica; Konecny, Christine (2012): „Creating a bilingual learner’s dictionary of Italian and German collocations: strategies and methods for searching, selecting and representing collocations on the basis of a learner-oriented, semantic-conceptual approach.“ Vortrag im Rahmen des „15th Euralex International Congress“, Oslo, 07.-11.08.2012. (Euralex-Homepage)

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2012): „Learning Italian phrasemes through their conceptualisations.“ Vortrag im Rahmen der „Internationalen Konferenz ‚Europhras 2012’“ zum Thema „Phraseologie und Kultur“, Maribor, 26.-31.08.2012. (Tagungshomepage; Tagungsprogramm; Europhras-Homepage)

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2012): „Scale ripide, mobili e a chiocciola – steile, Roll- und Wendeltreppen. Diverse categorie di combinazioni lessicali italiane del tipo ‚N + Agg o SPrep‘ e i loro equivalenti tedeschi – un confronto interlinguistico.“ Vortrag im Rahmen der „VII. Internationalen Arbeitstagung zum romanisch-deutschen und innerromanischen Sprachvergleich“ (Sektion „Kontrastive Phraseologie“), Innsbruck, 05.-08.09.2012. (Tagungshomepage; Tagungsprogramm)

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2012): „Polysemie, Valenz und Kollokationen in der zweisprachigen Lexikographie Italienisch-Deutsch. Plädoyer für ein integriertes, dynamisches Repräsentationsmodell auf lernerorientierter und semantisch-kognitiver Basis.“ Vortrag im Rahmen des GAL-Kongresses 2012 zum Thema „Wörter – Wissen – Wörterbücher“ (Symposium „Zweisprachige Lexikographie im Spannungsfeld zwischen Translation und Didaktik“), Erlangen, 18.-21.09.2012. (Tagungshomepage; Tagungs­programm; Abstractband; Homepage der Gesellschaft für Angewandte Linguistik [GAL])

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2013): “Combining Lexicography with Second-Language Didactics: The Case of the Bilingual Collocations Dictionary Kollokationen Italienisch-Deutsch.” Plenarvortrag im  Rahmen der “X Anniversary School on Lexicography «Life beyond Dictionaries»”, Florenz, 12.-14.09.2013. (Tagungshomepage; Tagungsprogramm)

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2013): “Tra fissità fraseologica e valenza: un’analisi contrastiva di combinazioni lessicali italiane e tedesche.” Vortrag im Rahmen des Workshops “Fraseologismi dell’italiano: aspetti lessicologici e lessicografici nel confronto interlinguistico” auf dem “XLVII Congresso Internazionale di Studi della Società di Linguistica Italiana (SLI 2013)”, Salerno, 26.-28.09.2013. (Homepage SLI)

Autelli, Erica; Konecny, Christine (2013): “Assegnare fraseologismi ai livelli di competenza del QCER: un’impresa (im)possibile? Un’investigazione basata su esempi italiani e tedeschi.” Vortrag im Rahmen des Workshops “Fraseologismi dell’italiano: aspetti lessicologici e lessicografici nel confronto interlinguistico” auf dem “XLVII Congresso Internazionale di Studi della Società di Linguistica Italiana (SLI 2013)”, Salerno, 26.-28.09.2013. (Homepage SLI)

Gastvorträge

Konecny, Christine (2009): „Le collocazioni lessicali – una sfida linguistica (parte 1): riflessioni preliminari, delimitazione verso altre categorie sintagmatiche e implicazioni didattiche, tipologia morfo-sintattica e tipologia semantica.“ Gastvortrag an der „Università degli Studi di Bergamo“ im Rahmen der Erasmus-DozentInnenmobilität, Dezember 2009.

Konecny, Christine (2009): „Le collocazioni lessicali – una sfida linguistica (parte 2): confronto interlinguistico (italiano – tedesco), implicazioni lessicografiche e prospettive sociolinguistiche.“ Gastvortrag an der „Università degli Studi di Bergamo“ im Rahmen der Erasmus-DozentInnenmobilität, Dezember 2009.

Konecny, Christine (2013): „Tipi di combinazioni di parole, il loro uso e proposte per il loro insegnamento.“ LehrerInnenfortbildung für ItalienischlehrerInnen im Rahmen der Kooperation mit dem Deutschen Schulamt der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol, Bozen, 08.-09.04.2013.

Konecny, Christine (2014): “Kollokationen und Möglichkeiten ihrer didaktischen Aufbereitung: Überlegungen aus semantischer, sprachkontrastiver und lexikographischer Perspektive.” Gastvortrag bzw. -lehrveranstaltung an der Universität Stuttgart, 07.01.2014.

Konecny, Christine (2014): „Was hilft gegen ‚hinkende‘ Stühle und ‚tanzende‘ Zähne?“ Vortrag an der Landesbibliothek Dr. Friedrich Teßmann, in Zusammenarbeit mit bzw. organisiert von der Sprachstelle im Südtiroler Kulturinstitut Bozen, 27.03.2014. (Link „Landesbibliothek Dr. Friedrich Teßmann“; Link „Südtiroler Kulturinstitut“; Vortragsankündigung deutschVortragsankündigung Italienisch)

Vorträge und Workshops im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit und an Schulen

Konecny, Christine (2009): „Welche Wortverbindungen sind typisch für das Italienische im Vergleich zum Deutschen?“ Interaktive Präsentation mit Workshop beim Aktionstag „Junge Uni 2009”, Universität Innsbruck, 06.11.2009. (Homepage “Junge Uni”)

Konecny, Christine (2009): „Was unterscheidet deutsche und italienische Wortverbindungen?“ Interaktive Präsentation mit Workshop bei der „Langen Nacht der Forschung 2009”, Universität Innsbruck, 07.11.2009. (Weblink Stationsbeschreibung)

Konecny, Christine; Konzett, Carmen; Mussner, Marlene (2010): „Was ihr immer schon über Sprachen wissen wolltet… sprachliche Bilderwelt: Zeichnen von Wortverbindungen (z.B. Redewendungen, Sprichwörter).“ Interaktive Präsentation mit Workshop beim Aktionstag „Junge Uni 2010”, Universität Innsbruck, 05.11.2010.  (Homepage “Junge Uni”; iPoint-Bericht „Feuerwerk der Sprachen“)

Konecny, Christine; Konzett, Carmen: (2011): „Von ‚tanzenden‘ Zähnen und ‚eingepflanzten Nägeln.“ Vortrag mit Workshop im Rahmen der Aktion „KünstlerKinder“, 22.01.2011. (Weblink „Jugendland-KünstlerKinder“)

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2011): „Modi di dire italiani.“ Vortrag mit Workshop an der Volksschule Innere Stadt im Rahmen des Pilotprojektes „Bilinguale Volksschule Deutsch-Italienisch“, Innsbruck, 27.11.2011.

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2011): „Vokabellernen – wie? Tipps und Tricks für sinnvolles Vokabellernen einer Fremdsprache anhand des Italienischen.“ Interaktive Präsentation mit Workshop bei den Aktionstagen „Junge Uni 2011”, Universität Innsbruck, 04.-05.11.2011. (Homepage “Junge Uni”; Bericht zum Zeichenwettbewerb im Jahresbericht der Jungen Uni 2011, Seite 37)

Autelli, Erica; Konecny, Christine (2011): „Benvenuti in Italia – Come parlano gli italiani?“ Vortrag mit Workshop an der Neuen Mittelschule Königsweg, Reutte, 19.12.2011. (Bericht auf der Schulhomepage)

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2012): „Combinazioni di parole italiane e le loro traduzioni in tedesco.“ Vortrag mit Workshop an der Volksschule Innere Stadt im Rahmen des Pilot­projektes „Bilinguale Volksschule Deutsch-Italienisch“, Innsbruck, 23.02.2012.

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2012): „‘Pacchetti’ di parole prefabbricati – un paragone tra italiano e tedesco.“ Vortrag mit Workshop an der Neuen Mittelschule Dr. Fritz Prior, Innsbruck, 08.-09.03.2012.

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2012): “Warum funktionieren wörtliche Übersetzungen in eine Fremdsprache (z.B. Italienisch) oft nicht?” Interaktive Präsentation mit Workshop bei der Tiroler Nacht der Forschung, Bildung und Innovation 2012”, Universität Innsbruck, 28.04.2012. (Homepage Tiroler Nacht der Forschung, Bildung und Innovation; Weblink Stationsbeschreibung)

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2012): “Italienische Vokabeln und Wortverbindungen spielerisch erlernen.” Vortrag mit Workshop am Bundesrealgymnasium in der Au, Innsbruck, 24.05.2012.

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2012): “Le collocazioni nel linguaggio quotidiano: differenze tra italiano e tedesco.” Vortrag mit Workshop an der HLW Reutte, 25.06.2012. (Bericht auf der Schulhomepage)

Autelli, Erica; Konecny, Christine (2012): “Italienische Phraseologismen und ihre Bildlichkeit: Imparare fraseologismi italiani attraverso la visualizzazione delle immagini mentali da loro evocate.” Vortrag mit Workshop an der Neuen Mittelschule Königsweg, Reutte, 26.06.2012. (Bericht auf der Schulhomepage)

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2013): “Pensare ‘all’italiana’ con l’aiuto di disegni.” Vortrag mit Workshop am Bundesrealgymnasium „Adolf-Pichler-Platz“, Innsbruck, 23.01.2013, 30.01.2013.

Autelli, Erica (2013): “Imparare fraseologismi italiani e tedeschi tramite le loro visualizzazioni – un interscambio tra alunni italiani e austriaci.” Vortrag mit Workshop an der Neuen Mittelschule Stams-Rietz, Stams, 18.04.2013. (Bericht auf der Schulhomepage)

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2013): “Italienisch-Deutsches Wörterbuch der Wortverbindungen: Seine Entstehung, sein Aufbau und wie du mit einer Zeichnung (noch) Teil davon werden kannst!” Interaktive Präsentation mit Workshop bei der “Jungen Uni 2013”, Universität Innsbruck, 22.-23.11.2013.

Autelli, Erica (2013): “Come far parte di un dizionario bilingue con un tuo disegno.” Vortrag mit Workshop Neuen Mittelschule Stams-Rietz, Stams, 16.12.2013.

Vorträge im Rahmen des „Linguistischen Arbeitskreises“ der Universität Innsbruck

Konecny, Christine (2006): „Was sind eigentlich Kollokationen?“ Vortrag im Rahmen des „Linguistischen Arbeitskreises“ der Universität Innsbruck, Oktober 2006.

Konecny, Christine (2008): „Kollokationen – Versuch einer semantisch-begrifflichen Annäherung und Klassifizierung anhand des Italienischen.“ Vortrag im Rahmen des „Linguistischen Arbeitskreises“ der Universität Innsbruck, Mai 2008.

Konecny, Christine (2011): Präsentation der Monographie „Kollokationen“, der Aktivitäten zu Kollokationen und Phraseologismen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Aktionstage „Junge Uni“, Lange Nacht der Forschung, uni.com – Wissen für kids) sowie des Forschungsprojektes „Von ‚hinkenden‘ Stühlen, ‚tanzenden‘ Zähnen und ‚verlorenen‘ Verkehrsmitteln“. Vortrag im Rahmen des „Linguistischen Arbeitskreises“ der Universität Innsbruck, April 2011.

Interviews

Konecny, Christine (2011): Interview von Barbara Daser mit Christine Konecny über die Aktivitäten und Workshops zu italienischen Redewendungen im Rahmen der Aktionstage „Junge Uni“, Sendung „Wissen aktuell“, übertragen im ORF-Radio Ö1, Beitrag „Junge Uni Innsbruck wird 10 Jahre alt“ [=> Podcast “Wissen aktuell (03.11.2011)”, ab 2 Min. 41 Sek.], 03.11.2011.

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2011): Interview von Benedikt Sauer mit Christine Konecny und Erica Autelli über das Forschungsprojekt „Von ‘hinkenden’ Stühlen, ‘tanzenden’ Zähnen und ‘verlorenen’ Verkehrsmitteln“, übertragen im Radio-Sender „RAI Bozen“, 04.11.2011.

Konecny, Christine (2014): “Wie man im Deutschen und Italienischen die richtige Wortverbindung findet (Interview mit Monika Obrist).” In: Sprach_info – Informationen der Sprachstelle im Südtiroler Kulturinstitut, Nr. 19, Jänner 2014, 2-4.  (Link zur PDF-Version des Interviews; Link “Südtiroler Kulturinstitut”)

Konecny, Christine (2014): “Pulcinellas Geheimnis … oder: Wortverbindung im Deutschen und Italienischen im Vergleich (Christine Konecny im Gespräch mit Monika Obrist).” In: ein//blick – Das Magazin des Südtiroler Kulturinstituts, Nr. 40, Februar 2014, 20-22.  (Link “Südtiroler Kulturinstitut”)

Konecny, Christine (2014): Radiointerview von Petra Farkas mit Christine Konecny über Kollokationen und das Forschungsprojekt „Von ‚hinkenden‘ Stühlen, ‚tanzenden‘ Zähnen und ‚verlorenen‘ Verkehrsmitteln“. In: Tele Radio Vinschgau, Inforubrik, 14.04.2014 (13.10-13.30 Uhr). (Link „Tele Radio Vinschgau“Tele Radio Vinschgau online hören)

Konecny, Christine (2014): Christine Konecny im Gespräch mit Südtirolerinnen und Südtirolern über Kollokationen und das Wörterbuchprojekt „Kollokationen Italienisch-Deutsch“ (Radiobeitrag, zusammengestellt von Dr. Helga Pernter)In: Radio Grüne Welle – RGW (Kirchensender der Diözese Bozen-Brixen), mehrmals wiederholter Beitrag in den Sendungen „Guten Morgen Südtirol“, „RGW am Vormittag“ und „RGW am Nachmittag“, 05.-11.05.2014. (Link „Radio Grüne Welle“)

Kontakt

Postanschrift und E-Mail-Adressen:

Assoz. Prof. Mag. Dr. Christine Konecny
Universität Innsbruck, Institut für Romanistik
Innrain 52 d, A-6020 Innsbruck (AUSTRIA)
E-Mail: Christine.Konecny@uibk.ac.at
 
Mag. Erica Autelli
Universität Innsbruck, Institut für Romanistik
Innrain 52 d, A-6020 Innsbruck (AUSTRIA)
E-Mail: Erica.Autelli@uibk.ac.at
 

Impressum

Inhaltlich Verantwortliche: Dr. Christine Konecny und Mag. Erica Autelli

Text und Übersetzung: Deutscher Text und italienische Übersetzung: Dr. Christine Konecny und Mag. Erica Autelli; englische Übersetzung: Mag. Kathrin Oberhofer

Technische Umsetzung und Layout: Niko Hofinger (technischer Support), Dr. Christine Konecny und Mag. Erica Autelli

Kopfzeilenabbildung: © Dipl.-Ing. Johannes Gomille, 2009 (entspricht der Umschlagabbildung der Monographie „Kollokationen“ von Christine Konecny, 2010)

Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

Urheberrecht: Der Inhalt der von den Autorinnen (Dr. Christine Konecny und Mag. Erica Autelli) selbstständig erstellten Teile des Internetauftritts ist urheberrechtlich geschützt. Er dient der wissenschaftlichen Information und Forschung. Seine wissenschaftliche, nicht-kommerzielle Nutzung ist frei. Im Falle der Nutzung bzw. Verwertung in einer Publikation (online, elektronisch oder in Papierform) sind die üblichen Regeln für Zitate einzuhalten und ist auf vorliegende Internetseite als Quelle folgendermaßen zu verweisen:

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2012): „Italienische Kollokationen. Wortverbindungen der italienischen und deutschen Sprache im Vergleich. Ein Forschungsprojekt.“ In: http://www.kollokation.at/ (Abrufdatum, Datum der letzten Aktualisierung).

Publikationen

Monographie

Konecny, Christine (2010): Kollokationen. Versuch einer semantisch-begrifflichen Annäherung und Klassifizierung anhand italienischer Beispiele. München: Martin Meidenbauer [Forum Sprachwissenschaften; 8], 724 Seiten.

[ISBN: 978-3-89975-711-8]

(Nähere Informationen; Inhaltsverzeichnis; Flyer zum Buch; Homepage Verlag „Martin Meidenbauer“; Homepage Verlag „Peter Lang“)

Für das Buch / die Dissertation erhaltene Auszeichnungen und Preise:

Rezensionen zum Buch:

 

Herausgeberinnenschaft

Konecny, Christine; Hallsteinsdóttir, Erla; Kacjan, Brigita (eds.) (2013): Phraseologie im Sprachunterricht und in der Sprachendidaktik / Phraseology in language teaching and in language didactics. Maribor: Mednarodna založba Oddelka za slovanske jezike in književnosti, Filozofska fakulteta [Zora; 94], 173 Seiten.

[ISBN: 978-961-6930-02-4]

(Nähere Informationen zum Buch; Mehr Informationen über die Reihe „Zora“)
Rezensionen zum Buch:
 

Beiträge in Sammelbänden und Kongress- bzw. Tagungsakten

Konecny, Christine (2010a): „Lexikalische Kollokationen und der Beitrag der Internet-Suchmaschine Google zu ihrer Erschließung und Beschreibung.“ In: Ptashnyk, Stefaniya; Hallsteinsdóttir, Erla; Bubenhofer, Noah (eds.): Korpora, Web und Datenbanken / Corpora, Web and Databases. Computergestützte Methoden in der modernen Phraseologie und Lexikographie / Computer-Based Methods in Modern Phraseology and Lexicography. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren [Phraseologie und Parömiologie; 25], 77-94. (nähere Informationen; Rezension)

Konecny, Christine (2010b): „Von ‚hinkenden‘ Stühlen, ‚tanzenden‘ Zähnen und ‚verlorenen‘ Verkehrsmitteln. Erfassung und Darstellung italienischer lexikalischer Kollokationen für deutschsprachige L2-Lerner (auf der Grundlage des Dizionario di base della lingua italiana – DIB).“ In: Dykstra, Anne; Schoonheim, Tanneke (eds.): Proceedings of the XIV. Euralex International Congress, Leeuwarden, 6-10 July 2010. Leeuwarden: Fryske Akademy / A.F.U.K. (Algemiene Fryske Underjocht Kommisje), 1207-1221. (zum Artikel)

Konecny, Christine (2010c): „Le collocazioni lessicali – proposta per una classificazione semantica.“ In: Iliescu, Maria; Siller-Runggaldier, Heidi; Danler, Paul (eds.): XXVe Congrès International de Linguistique et Philologie Romanes (= CILPR 2007), Innsbruck, 3-8 septembre 2007. Vol. III. Berlin; New York: de Gruyter, 125-134. (nähere Informationen)

Konecny, Christine (2011a): „Von ‚eingepflanzten‘ Nägeln zu ‚hinuntergeschluckten‘ Tränen und ‚jungfräulichen‘ DVDs. Die Konzeptualisierung von Wissen in denotativ äquivalenten italienischen und deutschen Kollokationen und deren lexikographische Repräsentation.“ In: Kittler, Judith; Nickenig, Annika; Siebenborn, Eva; del Valle, Victoria (eds.): Repräsentationsformen von Wissen. Beiträge zum XXVI. Forum Junge Romanistik in Bochum (26.-29. Mai 2010). München: Martin Meidenbauer [Forum Junge Romanistik; 17], 115-133. (nähere Informationen)

Konecny, Christine (2011b): „Divergenze e convergenze in collocazioni lessicali italiane e tedesche.“ In: Lavric, Eva; Pöckl, Wolfgang; Schallhart, Florian (eds.): Comparatio delectat. Akten der VI. Internationalen Arbeitstagung zum romanisch-deutschen und innerromanischen Sprachvergleich, Innsbruck, 3.-5. September 2008. Teil 1 und 2. Frankfurt a.M. [et al.]: Lang [InnTrans / Innsbrucker Beiträge zu Sprache, Kultur und Translation; 4], 295-309. (nähere Informationen)

Autelli, Erica; Konecny, Christine; Bradl-Albrich, Martina (2012): „Creating a bilingual learner’s dictionary of Italian and German collocations: strategies and methods for searching, selecting and representing collocations on the basis of a learner-oriented, semantic-conceptual approach.“ In: Vatvedt Fjeld, Ruth; Torjusen, Julie Matilde (eds.): Proceedings of the 15th Euralex International Congress, Oslo, 7-11 August 2012. Oslo: Department of Linguistics and Scandinavian Studies of the University of Oslo, 726-736. (zum Artikel)

Konecny, Christine (2012a): „Wirf‘ mal einen Blick darauf – Dacci un po‘ un’occhiata! Zu interlingualen Abweichungen in italienischen und deutschen Verb-Substantiv-Kollokationen und deren Relevanz für die Translationsdidaktik und die translatologische Praxis.“ In: Zybatow, Lew; Petrova, Alena; Ustaszewski, Michael (eds.): Translationswissenschaft interdisziplinär: Fragen der Theorie und Didaktik / Translation Studies: Interdisciplinary Issues of Theory and Didactics. Tagungsband der 1. Internationalen Konferenz TRANSLATA „Translationswissenschaft: gestern – heute – morgen“, 12.-14. Mai 2011, Innsbruck / Proceedings of the 1st International Conference TRANSLATA „Translation & Interpreting Research: Yesterday – Today – Tomorrow“, May 12-14, 2011, Innsbruck. Frankfurt a.M. [et al.]: Lang [Forum Translationswissenschaft; 15], 299-306. (nähere Informationen)

Konecny, Christine (2012b): „Da chiodi ‚piantati‘ a DVD ‚vergini‘ e lacrime ‚inghiottite‘. Insegnamento e rappresentazione lessicografica di collocazioni lessicali italiane per apprendenti tedescofoni (sulla base del DIB – Dizionario di base della lingua italiana).“ In: Ferreri, Silvana (ed.): Lessico e Lessicologia. Atti del XLIV. Congresso Internazionale di Studi della Società di Linguistica Italiana (SLI), Viterbo, 27-29 settembre 2010. Roma: Bulzoni [Pubblicazioni della Società di Linguistica Italiana; 56], 463-477. (nähere Informationen)

Konecny, Christine; Bradl-Albrich, Martina (2012): „Siehst du den ‚tanzenden‘ Zahn? Memorisieren lexikalischer Kollokationen des Italienischen als L2-Sprache mit Hilfe einer erweiterten keyword-Methode.“ In: Hinger, Barbara; Unterrainer, Eva Maria; Newby, David (eds.): Sprachen lernen: Kompetenzen entwickeln – Performanzen (über)prüfen. Tagungsband der 5. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Sprachdidaktik (ÖGSD): Innsbruck, 23.-25. September 2010. Wien: Praesens, 214-235. (nähere Informationen)

Konecny, Christine (2013): “Das Projekt eines neuen italienisch-deutschen Kollokationswörterbuches und sein innovativer Beitrag zur bilingualen Lernerlexikographie.” In: Cantarini, Sibilla (ed.): Wortschatz, Wortschätze im Vergleich und Wörterbücher. Methoden, Instrumente und neue Perspektiven. Frankfurt a.M. [et al.]: Lang [Kontrastive Linguistik / Linguistica contrastiva; 3], 135-159. (nähere Informationen)

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2013a): „Learning Italian phrasemes through their conceptualizations.“ In: Konecny, Christine; Hallsteinsdóttir, Erla; Kacjan, Brigita (eds.): Phraseologie im Sprachunterricht und in der Sprachendidaktik / Phraseology in language teaching and in language didactics. Maribor: Mednarodna založba Oddelka za slovanske jezike in književnosti, Filozofska fakulteta [Zora; 94], 117-136. (nähere Informationen)

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2013b): „Combining Lexicography with Second-Language Didactics: The Case of the Bilingual Collocations Dictionary Kollokationen Italienisch-Deutsch.“ In: Karpova, Olga (eds.): Life beyond Dictionaries: Proceedings of X Anniversary School on Lexicography. Ivanovo – Florence, September 12-14, 2013. Ivanovo: Ivanovo State University, 268-271.

Konecny, Christine; Hallsteinsdóttir, Erla; Kacjan, Brigita (2013): „Zum Status quo der Phraseodidaktik: Aktuelle Forschungsfragen, Desiderata und Zukunftsperspektiven.“ In: Konecny, Christine; Hallsteinsdóttir, Erla; Kacjan, Brigita (eds.): Phraseologie im Sprachunterricht und in der Sprachendidaktik / Phraseology in language teaching and in language didactics. Maribor: Mednarodna založba Oddelka za slovanske jezike in književnosti, Filozofska fakulteta [Zora; 94], 153-172. (nähere Informationen)

Konecny, Christine; Konzett, Carmen (2013): „Wortschatzlernen als Vorbereitung auf Sprachmittlungsaufgaben: Lexemkombinationen und kontrastive Wortschatzdidaktik im mehrsprachigen Unterricht.“ In: Reimann, Daniel; Rössler, Andrea (eds.): Sprachmittlung im Fremdsprachenunterricht. Tübingen: Narr [Romanistische Fremdsprachenforschung und Unterrichtsentwicklung; 1], 261-280. (nähere Informationen)

Konecny, Christine (2014): „Unikale Lexeme – ‚Spuren‘ der Diachronie in der Synchronie? Eine Analyse anhand ausgewählter italienischer Phraseologismen.“ In: Melchior, Luca; Göschl, Albert; Rieger, Rita; Fischer, Michaela; Voit, Andreea (eds.): Spuren.Suche (in) der Romania. Beiträge zum XXVIII. Forum Junge Romanistik in Graz (18.-21. April 2012). Frankfurt a.M. [et al.]: Lang [Forum Junge Romanistik; 19], 283-298. (nähere Informationen)

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2015): “Scale ripide, mobili e a chiocciola – steile, Roll- und Wendeltreppen. Diverse categorie di combinazioni lessicali italiane del tipo ‘N + Agg o SPrep’ e i loro equivalenti tedeschi – un confronto interlinguistico.” In: Lavric, Eva; Pöckl, Wolfgang (eds.): Comparatio delectat II. Akten der VII. Internationalen Arbeitstagung zum romanisch-deutschen und innerromanischen Sprachvergleich, Innsbruck, 6.-8. September 2012. Teil 2. Frankfurt a.M. [et al.]: Lang [InnTrans / Innsbrucker Beiträge zu Sprache, Kultur und Translation; 7], 567-586. (nähere Informationen)

Autelli, Erica; Konecny, Christine (2015): „Combining Lexicography with Second-Language Didactics: The Case of the Bilingual Collocations Dictionary Kollokationen Italienisch-Deutsch.“ In: Karpova, Olga; Kartashkova, Faina (eds.): Life beyond Dictionaries. Cambridge: Cambridge Scholars Publishing, 185-198.

Autelli, Erica; Konecny, Christine (2015): „Lehren und Lernen von Kollokationen in einer zweisprachigen Klasse.“ In: Carpentieri, Saverio; Hosp, Eva Nora; Winkler, Siegfried (eds.): Eine Klasse – zwei Sprachen / Una classe – due lingue. Zehn Jahre bilingualer Unterricht an der Volksschule „Innere Stadt“ in Innsbruck / Dieci anni di insegnamento bilingue alla scuola primaria „Innere Stadt“ di Innsbruck. Innsbruck [et al.]: Studienverlag, 52-55. (nähere Informationen)

[Übersetzung:] Autelli, Erica; Konecny, Christine (2015): „Insegnare e imparare collocazioni in una classe bilingue.“ In: Carpentieri, Saverio; Hosp, Eva Nora; Winkler, Siegfried (eds.): Eine Klasse – zwei Sprachen / Una classe – due lingue. Zehn Jahre bilingualer Unterricht an der Volksschule „Innere Stadt“ in Innsbruck / Dieci anni di insegnamento bilingue alla scuola primaria „Innere Stadt“ di Innsbruck. Innsbruck [et al.]: Studienverlag, 162-164.

Konecny, Christine (im Druck): „Frequenz: ein zuverlässiges Kriterium zur Erschließung von fachsprachlichen Kollokationen?“ In: Gautier, Laurent (ed.): Les collocations en discours spécialisés. Berlin: Franck & Timme [FFF / Forum für Fachsprachen-Forschung].

 

Einleitungen

Konecny, Christine; Hallsteinsdóttir, Erla; Kacjan, Brigita (2013): „Einlei­tung.“ / „Introduction.“ In: Konecny, Christine; Hallsteinsdóttir, Erla; Kacjan, Brigita (eds.): Phraseologie im Sprachunterricht und in der Sprachendidaktik / Phraseology in language teaching and in language didactics. Maribor: Mednarodna založba Oddelka za slovanske jezike in književnosti, Filozofska fakulteta [Zora; 94], 7-17. (nähere Informationen)

 

An der Universität Innsbruck (Institut für Romanistik) verfasste Diplomarbeiten und Dissertationen zum Themenbereich „Italienische Phraseologie“ (BetreuerInnen: Univ.-Prof. Dr. Heidi Siller-Runggaldier, Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Maria Iliescu, Univ.-Prof. Dr. Paul Danler)

(vgl. Forschungsschwerpunkt „Italienische Kollokationen“, initiiert und geleitet von Univ.-Prof. Dr. Heidi Siller-Runggaldier)

Albrich, Martina (2010): Dall’amore vero all’odio profondo. Collocazioni lessicali italiane contenenti sostantivi denotanti sentimenti/emozioni. Analisi semantica e implicazioni didattiche per l’insegnamento dell’italiano L2. Innsbruck: Universität Innsbruck (Diplomarbeit). [Betreuerin: Prof. Heidi Siller-Runggaldier]

Andrich, Birgit (2005): Tierbezeichnungen enthaltende italienische Phraseologismen. Eine syntaktisch, semantisch und kognitiv-konzeptuell ausgerichtete Untersuchung. Innsbruck: Universität Innsbruck (Diplomarbeit). [Betreuerin: Prof. Heidi Siller-Runggaldier]

Felderer, Patricia (2010): Le collocazioni giuridiche: il tipo V+N nella funzione dell’oggetto diretto dimostrato in base al trattato di Maastricht. Innsbruck: Universität Innsbruck (Diplomarbeit). [Betreuer: Prof. Paul Danler]

Gitterle, Cornelia (2005): Somatismen mit dem Körperteil „Hand“ im Italienischen und im Deutschen. Innsbruck: Universität Innsbruck (Diplomarbeit). [Betreuerin: Prof. Heidi Siller-Runggaldier]

Hellweger, Daniela (2009): Le collocazioni nella lingua del calcio. Analisi sintattica e semantica delle collocazioni. Innsbruck: Universität Innsbruck (Diplomarbeit). [Betreuer: Prof. Paul Danler]

Konecny, Christine (2007): Kollokationen. Versuch einer semantisch-begrifflichen Annäherung und Klassifizierung anhand des Italienischen. 2 Vols. Innsbruck: Universität Innsbruck (Dissertation). [Betreuerinnen: Prof. Heidi Siller-Runggaldier und Prof. Maria Iliescu]

Krimbacher, Petra (2006): Strutture tra formazione di parola, collocazione e combinazione libera: i sintagmi ‘aggettivo + sostantivo’ ossia ‘sostantivo + aggettivo’. Classificazione e implicazioni didattiche (sulla base di un confronto con forme corrispondenti in tedesco). Innsbruck: Universität Innsbruck (Diplomarbeit). [Betreuerin: Prof. Heidi Siller-Runggaldier]

Rinderer, Susanne (2003): Phraseologismen aus dem Bildbereich der Musik. Ein Sprachvergleich Italienisch – Französisch. Innsbruck: Universität Innsbruck (Diplomarbeit). [Betreuerin: Prof. Heidi Siller-Runggaldier]

Steger, Heidi (2008): Le collocazioni lessicali: un approccio dinamico alla loro descrizione. Innsbruck: Universität Innsbruck (Diplomarbeit). [Betreuerin: Prof. Heidi Siller-Runggaldier]

Unterrainer, Eva Maria (2005): Bezeichnungen für Körperteile und ihre Verwendung in italienischen und deutschen Kollokationen. Ein interlingualer Vergleich aus formallinguistischer und kognitivistischer Sicht. Innsbruck: Universität Innsbruck (Diplomarbeit). [Betreuerin: Prof. Heidi Siller-Runggaldier]

Wenzl, Susanne (2003): Kollokationen – eine linguistische Herausforderung. Aufgezeigt am Beispiel der italienischen Kollokationen ‘Transitives Verb + Nominalsyntagma in der Funktion eines direkten Objekts’. Innsbruck: Universität Innsbruck (Diplomarbeit). [Betreuerin: Prof. Heidi Siller-Runggaldier]

Wertel, Iris (2010): Le parti del corpo umano come fonte di espressioni idiomatiche. Analisi contrastiva di espressioni idiomatiche italiane e tedesche. Le strategie dell’acquisizione del significato straniero e le possibilità di insegnamento delle espressioni idiomatiche. Innsbruck: Universität Innsbruck (Diplomarbeit). [Betreuer: Prof. Paul Danler]

Zach, Maria (2011): L’appetito viene mangiando. Modi di dire contenenti nomi di alimenti e bevande. Un confronto grammaticale-semantico. Innsbruck: Universität Innsbruck (Diplomarbeit). [Betreuerin: Prof. Heidi Siller-Runggaldier]

Team

Unser Projektteam setzt sich zusammen aus:

(1) Projektmitarbeiterinnen:

  • Christine Konecny (Projektleiterin und wissenschaftliche Projektmitarbeiterin)
  • Erica Autelli (wissenschaftliche Projektmitarbeiterin)

Christine Konecny ist seit 2002 am Institut für Romanistik der Universität Innsbruck als Forscherin und Lehrende tätig. Seit 2015 ist sie habilitiert und assoziierte Professorin für den Fachbereich “Italienische Linguistik“. Bereits in ihrer 2007 eingereichten, u.a. mit dem “Preis der Landeshauptstadt Innsbruck für wissenschaftliche Forschung an der Universität Innsbruck 2008” und dem ehrenvollen “Premio Giovanni Nencioni 2012” seitens der Accademia della Crusca ausgezeichneten sowie im Jahr 2010 publizierten Dissertation “Kollokationen. Versuch einer semantisch-begrifflichen Annäherung und Klassifizierung anhand italienischer Beispiele” hat sie sich mit den Charakteristika dieser Lexemverbindungen und anderer fixierter Wortkombinationen auseinandergesetzt. Darüber hinaus hat sie mehrere wissenschaftliche Aufsätze zu Kollokationen (aus semantisch-kognitiver, didaktischer, sprachvergleichender und lexikographischer Sicht) verfasst, weshalb sie in der Phraseologie- sowie insbesondere in der Kollokationsforschung schon auf einschlägige Erfahrungen verweisen kann. Auf Grund ihres Lehramtsstudiums Latein / Italienisch sowie ihrer Tätigkeit als Unterrichtspraktikantin an zwei Innsbrucker Gymnasien im Schuljahr 2008/09 ist sie an didaktischen Fragestellungen sowie der praktischen Vermittlung und Erprobung linguistischer Erkenntnisse im schulischen und universitären Unterricht besonders interessiert. Ihre Forschungsschwerpunkte und -interessen liegen, neben den Bereichen Phraseologie / Kollokationen und Didaktik des Sprachunterrichts, in jenen der Semantik, der Lexikologie, der Lexikographie, der kognitiven und kontrastiven Linguistik, der Sprachlehr- und Sprachlernforschung sowie der Syntax.

Link: Persönliche Homepage (Christine Konecny)

Erica Autelligebürtig in Genua (Ligurien, Italien), hat an der Universität Innsbruck Englisch sowie ihre Muttersprache Italienisch auf Lehramt studiert. Seit ihrem ausgezeichneten Studienabschluss im Jahr 2009 und der Absolvierung des Unterrichtspraktikums an der HAK  (Handelsakademie) Innsbruck im Schuljahr 2009/10 arbeitet sie als Lehrerin an der Schule (derzeit an der Neuen Mittelschule Stams-Rietz). Im Herbst 2012 war sie außerdem in der Erwachsenenbildung an der “Società Dante Alighieri di Innsbruck” tätig. Seit 2009 ist sie Doktorandin für italienische Linguistik am Institut für Romanistik der Universität Innsbruck und seit 2011 darüber hinaus wissenschaftliche Mitarbeiterin am hier beschriebenen Forschungsprojekt, in dessen Rahmen sie für die Anbahnung zahlreicher Kooperationen verantwortlich zeichnet und gemeinsam mit Christine Konecny bereits mehrere Vorträge an Schulen, bei Veranstaltungen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit sowie auf wissenschaftlichen Tagungen abgehalten hat. Ab März 2013 ist Erica Autelli als wissenschaftliche Mitarbeiterin an einem weiteren, von der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol finanzierten und am Institut für Romanistik der Universität Innsbruck durchgeführten Projekt  beteiligt: LeKo – Lexemkombinationen und typisierte Rede im mehrsprachigen Kontext. Authentische Sprachdaten für die Erarbeitung didaktischer Materialien zur italienischen Wortkombinatorik für deutschsprachige L2-Lerner (siehe „Aktuelles”). Im Wintersemester 2012/13 hat sie außerdem am “Bereich Didaktik der Sprachen” (DiS) der Universität Innsbruck eine Lehrveranstaltung für Lehramtsstudierende zum Lehren und Lernen von Phraseologismen geleitet (in Zusammenarbeit mit Christine Konecny). Für die Arbeit an ihrer Dissertation zum Thema “Il Genovese Poetico attraverso i Secoli” (‘Genuesisch in Gedichten im Laufe der Jahrhunderte’) hat Erica Autelli verschiedene Förderungen erhalten, so u.a. ein Doktoratsstipendium seitens des Vizerektorats für Forschung der Universität Innsbruck in den Jahren 2011 und 2012, und wurde im Dezember 2011 mit einem Würdigungspreis für ihre Beschäftigung mit dem Genuesischen im Rahmen der Verleihung des “Premio Ciävai 2011” (Chiavari, Genova) sowie im November 2012 mit einem Preis aus der “Richard & Emmy Bahr-Stiftung in Schaffhausen” ausgezeichnet. Ihre Forschungs­schwer­punkte und -interessen erstrecken sich auf die Bereiche Dialektologie, Interjektionen, Phraseologie und Kollokationen, kontrastive Linguistik, Didaktik des Sprachunterrichts und Lexikographie.

Link: Tabellarischer Lebenslauf (Erica Autelli)

(2) Externer Mitarbeiter:

  • Niko Hofinger (Datenbank- sowie Homepageerstellung und technischer Support; Werkvertragsmitarbeiter)

Niko Hofinger ist Inhaber der Software-Dienstleistungsfirma “AltNeuland Bildschirmwerkstatt” in Innsbruck und kann als IT- und Multimedia-Experte für zahlreiche Forschungsprojekte der Universität Innsbruck aus verschiedenen Fachbereichen schon auf eine langjährige Erfahrung verweisen. So ist er derzeit auch als Informatiker für unser Forschungsprojekt tätig, in dessen Rahmen er u.a. eine auf HTML basierte Datenbank für die Erfassung der gesammelten Kollokationen sowie für deren Analyse und Auswertung erstellt. Darüber hinaus hat er eine Reihe wissen­schaft­licher Artikel im Bereich der Zeitgeschichte publiziert und bringt dadurch auch das nötige Verständnis und Know-how, vor allem für spezifische geisteswissenschaftliche bzw. linguistische Anforderungen, mit.

Link: „AltNeuland Bildschirmwerkstatt“ (Niko Hofinger)