Schlagwort-Archiv: Phraseologie

Glossar

Freie Wortverbindung: Damit wird eine Verbindung von zwei oder mehreren Wörtern bezeichnet, die (mehr oder weniger) „frei“ gebildet werden kann. Allerdings sind dabei immer gewisse semantische Mindestregeln (so genannte „Selektionsrestriktionen“) zu beachten: So kann z.B. das Verb mangiare (‚essen‘) mit una mela (‚einen Apfel‘), un panino (‚ein Brötchen‘) oder una pizza (‚eine Pizza‘) verbunden werden, nicht aber mit un tavolo (‚einen Tisch‘), weil ein Tisch normalerweise nicht die Bedingung der Essbarkeit erfüllt. Der Grad an „Freiheit“ bei der Bildung kann jedoch sehr unterschiedlich sein. Die Übergänge von den freien Wortverbindungen zu den Kollokationen sind daher fließend und eine klare Grenze zwischen den beiden Kategorien ist nicht genau festzumachen.

Funktionsverbgefüge (FVG): Diese Wortverbindungen werden oft als bestimmter Typ von Kollokationen aufgefasst, manchmal aber auch von ihnen abgegrenzt. FVG bestehen aus einem Verb + direktem Objekt (z.B. fare / porre una domanda – eine Frage stellen, prendere una decisione – eine Entscheidung treffen) oder aus einem Verb + Präpositionalsyntagma (z.B. mettere a disposizione – zur Verfügung stellen, prendere in considerazione – in Erwägung ziehen). Das Besondere an ihnen ist, dass das Verb hauptsächlich nur der Vermittlung grammatischer Informationen dient, während die eigentliche semantische Hauptinformation durch das Substantiv zum Ausdruck gebracht wird. Aus diesem Grund gibt es für FVG oft auch ein synonymes einfaches Verb, das ungefähr dieselbe denotative Bedeutung zum Ausdruck bringt (z.B. fare una domanda – domandare, prendere una decisione – decidere).

Glottodidaktik (auch: Sprachen- / Fremdsprachendidaktik; abgeleitet von altgriechisch glotta ‚Sprache‘ und didáskein ‚lehren‘, ‚unterrichten‘): Die Glottodidaktik ist ein wissenschaftlicher Teilbereich, der sich mit der Theorie und Praxis des Lehrens und Lernens von Fremdsprachen und Sprachen ganz allgemein befasst.

Idiom (auch: idiomatischer Ausdruck, (idiomatische) Redewendung; abgeleitet von altgriechisch idíōma eigentümliche Ausdrucksweise‘): Bei Idiomen handelt es sich um Wortverbindungen, deren Gesamtbedeutung nicht aus der Summe der Bedeutungen der einzelnen Bestandteile abgeleitet werden kann. Würde man z.B. die Bedeutungen der einzelnen Wörter des italienischen Idioms cadere dalla padella nella brace addieren (‚vom Regen in die Traufe kommen‘, wörtl.: „von der Pfanne in die Glut fallen“), so würde man nicht zu der idiomatischen Bedeutung ‚in eine noch schlimmere Situation geraten‘ gelangen. Das bedeutet allerdings nicht, dass ein Idiom überhaupt nicht motiviert oder die Motivation des betreffenden Idioms völlig verblasst sein muss. Vielfach ist die ursprüngliche Motivation eines Idioms noch klar erkennbar, so z.B. im Falle von alzare il gomito (‘zu tief ins Glas schauen’, wörtl.: „den Ellbogen heben“), da beim Trinken von Alkohol durch das Ansetzen des Glases / der Flasche typischerweise tatsächlich der Ellbogen hochgehoben wird, oder im Falle von avere le mani di pastafrolla (‘ungeschickt sein’, wörtl.: „Hände aus Mürbeteig haben“).

Kollokation (abgeleitet von lateinisch collocatio [aus con + locare] ‚Stellung‘, ‚Anordnung‘, ‚das Zusammen- / Nebeneinanderstellen‘) [=> siehe auch “Unsere Kollokationskonzeption”]: Gemäß einer engen, semantisch ausgerichteten Konzeption handelt es sich bei Kollokationen um einen bestimmten Typus von Phraseologismen (im weiteren Sinne), der auf dem Kontinuum zwischen freien Wortverbindungen auf der einen Seite und idiomatischen Ausdrücken (Idiomen) auf der anderen Seite anzusiedeln ist: Kollokationen sind demzufolge weder gänzlich “frei” zusammensetzbar noch vollständig idiomatisiert; aus diesem Grund werden sie oft auch als “halbfest” bezeichnet. Sie stellen typischerweise binäre (zweigliedrige) Wortverbindungen dar, welche aus einer so genannten “Basis” und einem so genannten “Kollokator” bestehen. Die Basis ist in der Regel in ihrer wörtlichen Bedeutung verwendet und dem Kollokator kognitiv übergeordnet, während der Kollokator innerhalb der Kollokation von seiner Ausgangsbedeutung auch abweichen kann und seine Wahl stets von der jeweiligen Basis abhängt. Beim Kollokator handelt es sich um den “unvorhersehbaren” Bestandteil, den Fremdsprachenlernende oft nicht kennen, nach dem sie im Wörterbuch suchen und der in verschiedenen Sprachen unterschiedlich sein kann. So sind z.B. in den Kollokationen piantare un chiodo (‘einen Nagel einschlagen’, wörtl.: “einpflanzen”), la lezione salta (‘die Stunde fällt aus / entfällt’, wörtl.: “springt”) und un CD / DVD vergine (‘eine unbespielte / leere [wörtl.: “jungfräuliche”] CD / DVD’, ‘ein [CD- / DVD-]Rohling’) die Basen durch die Substantive chiodo, lezione bzw. CD / DVD repräsentiert, die Kollokatoren hingegen durch die Verben piantare und saltare bzw. das Adjektiv vergine.

Kombinationsradius (auch: Kollokationsradius; Kombinations-/Kollokationsgrad oder -bereich): Darunter ist die Summe aller Wörter (Lexeme) zu verstehen, mit denen ein bestimmtes Wort eine Verbindung eingehen kann. Kann ein Wort mit einer Vielzahl anderer Wörter verwendet werden, so ist sein Kombinationsradius als groß bzw. weit anzusehen (z.B. profondo ‚tief‘, mangiare ‚essen‘). Kann es hingegen nur mit wenigen anderen Lexemen kombiniert werden, dann weist es einen engen Kombinationsradius auf (z.B. commettere, das nur mit negativ besetzten Substantiven wie reato ‚Verbrechen‘, omicidio ‚Mord‘, furto ‚Diebstahl‘ usw. in der Bedeutung ‚begehen‘ gebraucht wird). Einige wenige Lexeme haben sogar einen so genannten „unikalen“ bzw. maximal engen Kombinationsradius, wie z.B. scozzare, das im Italienischen fast nur mit le carte (‚[Spiel-]Karten‘) in der Bedeutung ‚die Karten mischen‘ verwendet wird.

Konzeptualisierung: Darunter ist die Art und Weise zu verstehen, auf welche in einer Sprache auf ein bestimmtes Konzept kognitiv zugegriffen und es gleichzeitig versprachlicht wird. Anders gesagt handelt es sich um den spezifischen „Blick“, der auf ein Objekt oder einen Sachverhalt in einer Sprache geworfen wird. Die Konzeptualisierung ist quasi die „Brücke“, die die außersprachliche Wirklichkeit mit der Sprache verbindet, indem ein bestimmter Aspekt eines Konzepts kognitiv herausgegriffen und in sprachlichen Mitteln zum Ausdruck gebracht wird. Die Konzeptualisierung ist in verschiedenen Sprachen meist unterschiedlich. So ist im Deutschen das Handtuch als ‚Tuch für die Hand‘ konzeptualisiert, während im Italienischen asciugamano einfach ‚etwas zum Trocknen der Hände‘ ist und somit die Funktion des Gegenstandes im Vordergrund steht (asciugare = ‚trocknen‘, mano = ‚Hand‘). In einigen Fällen können die Konzeptualisierungen zweier Sprachen aber auch übereinstimmen oder ähnlich sein, wie bei den Kollokationen ammazzare il tempo – die Zeit totschlagen (im Italienischen wörtlich: „töten“).

Lemma  (abgeleitet von altgriechisch lemma ‚das Aufgenommene‘, ‚die Annahme‘): Dabei handelt es sich um den linguistischen Fachausdruck für einen Wörterbuch- / Lexikoneintrag bzw. für ein Wort (Lexem) in der Form, unter der man es in einem Nachschlagewerk als Eintrag findet. So umfasst beispielsweise der Eintrag / das Lemma andare (‘gehen’) auch andere Formen desselben Verbs, wie z.B. vado (‘ich gehe’), andato (‘gegangen’) oder andando (entspricht dem englischen going).

Lexemkombination (auch: Lexemverbindung; vgl. altgriechisch léxis ‚Wort‘): Hierbei handelt es sich um den linguistischen Fachausdruck für eine Wortverbindung, d.h. eine Verbindung von zwei oder mehreren Wörtern (Lexemen). Es gibt verschiedene Arten von Lexemkombinationen mit jeweils unterschiedlichen Festigkeits- bzw. Fixiertheitsgraden, wie z.B. freie Wortverbindungen (nicht bzw. kaum fixiert), Kollokationen („halbfest“) und Idiome (stark fixiert). Während die Einstufung einer Wortverbindung als Phraseologismus oft schwierig ist und von der jeweiligen Phraseologiekonzeption abhängt, ist der Terminus „Lexemkombination“ neutraler bzw. als übergeordnet anzusehen, insofern jegliche Arten von Wortverbindungen (auch „freie“ bzw. nicht fixierte) darunter fallen.

Lexikalisierte Metapher: Metaphern sind den meisten von uns als Stilmittel der Literatur bekannt, als „blumige“ Ausdrucksweise bzw. „bildliche“ oder „übertragene“ Verwendung von Wörtern. Wenn Metaphern aber nicht mehr spontan bzw. ad hoc (z.B. von einem einzelnen Autor oder in einer bestimmten Situation) gebildet werden, sondern in den allgemeinen Gebrauch einer Sprachgemeinschaft übergegangen bzw. zur Norm geworden sind, dann bezeichnet man sie als „lexikalisierte Metaphern“. Metaphern spielen daher auch beim Bedeutungswandel im Laufe der Sprachgeschichte eine zentrale Rolle und tragen so wesentlich zur Herausbildung von Mehrdeutigkeiten (Polysemien) von Wörtern bei. So ist etwa die Kollokation covare una malattia (‚eine Krankheit ausbrüten‘) aufgrund einer metaphorischen Übertragung aus covare le uova (‚Eier ausbrüten‘) heraus entstanden (konkret -> abstrakt), diese Metapher ist heute aber bereits lexikalisiert und die Bedeutung von covare im Sinne von ‚ausbrüten‘ (in Bezug auf eine Krankheit) findet sich auch in den Wörterbüchern. Das Besondere an lexikalisierten Metaphern ist, dass sie von Muttersprachler/inne/n meist gar nicht mehr bewusst als Metaphern wahrgenommen werden, von Fremdsprachenlernenden hingegen sehr wohl, weswegen letztere Polysemien und lexikalisierte metaphorische Verwendungsweisen von Wörtern auch bewusst lernen und einüben sollten.

Lexikographie: Dabei handelt es sich um eine praktisch ausgerichtete linguistische Teildisziplin, die sich mit der (konkreten) Erstellung von Wörterbüchern und Lernwortschätzen befasst. Die mehr theoretisch ausgerichtete Metalexikographie setzt sich hingegen mit der wissenschaftlichen Analyse bestehender Wörterbücher und Fragen der Wörterbuchkonzeption generell auseinander.

Motiviertheit (auch: Motivation, Motivierung): Darunter ist die semantische Durchsichtigkeit bzw. Transparenz sprachlicher Zeichen und Einheiten zu verstehen. Während sich sprachliche Einzelzeichen zum Großteil durch Arbiträrität auszeichnen (es gibt z.B. keinen erkennbaren Grund, warum ein Hund im Englischen als dog, im Italienischen hingegen als cane bezeichnet wird), gibt es auf der Ebene der Wortverbindungen anfänglich stets eine Motivationsgrundlage, indem auf eine bestimmte Konzeptualisierung zurückgegriffen wird. Motiviertheit zum synchronen Sprachzustand ist dann gegeben, wenn aus der Form einer sprachlichen Einheit und dem Weltwissen auf ihre Bedeutung und ihre Benennungsgrundlage geschlossen werden kann (vgl. die unter “Beispiele” aufgelisteten, semantisch transparenten Kollokationen). Manchmal ist die ursprüngliche Motivation im Laufe der Sprachgeschichte jedoch verblasst und synchron nicht mehr erkennbar, wie im Falle von stipulare un contratto (‚einen Vertrag schließen‘), wo sich stipulare von lateinisch stípula ‚Strohhalm‘ herleitet, weil in der Antike bei einem Vertragsabschluss ein Strohhalm entzwei gebrochen wurde.

Phraseologie und Phraseologismen (auch: Phraseme): Als Phraseologie wird die linguistische Teildisziplin bezeichnet, die sich mit Phraseologismen beschäftigt. Sowohl bei der Phraseologie als auch bei den Phraseologismen wird zwischen einer engen und einer weiten Auffassung unterschieden: (a) Gemäß der engen Konzeption gehören nur Idiome (= Phraseologismen im engeren Sinne) zum Untersuchungsgegenstand der Phraseologie bzw. zu den Phraseologismen, d.h. nur solche Verbindungen, die sich durch Idiomatizität auszeichnen und deren Gesamtbedeutung sich nicht aus der Summe der Bedeutungen der einzelnen Bestandteile ergibt. (b) Gemäß der weiten Konzeption sind neben den Idiomen auch alle anderen Arten von festen Wortverbindungen zum Bereich der Phraseologie und zu den Phraseologismen zu rechnen, so u.a. Kollokationen, Routineformeln (z.B. Quanti anni hai? – Wie alt bist du?), Sprichwörter (Chi fa da sé fa per tre. – Selbst ist der Mann / die Frau.).

Polysemie (abgeleitet von altgriechisch polýs ‚viel‘ / ‚mehrere‘ und séma ‚Zeichen‘): Dabei handelt es sich um einen bestimmten Fall von Mehrdeutigkeit bzw. Ambiguität sprachlicher Zeichen, die typischerweise auf Lexemebene (Wortebene) auftritt. Ein Wort ist dann polysem, wenn es zwei oder mehrere Bedeutungen aufweist, die untereinander einen etymologischen und semantischen (inhaltlichen) Zusammenhang aufweisen, wie z.B. ital. spina, das in seiner Grundbedeutung ‚Dorn‘ heißt, in einer davon abgeleiteten Bedeutung aber auch ’stechender Schmerz‘ (basierend auf der metonymischen Relation ‚Ursache – Resultat‘, denn Dornen können stechende Schmerzen verursachen). Im Wörterbuch findet man die verschiedenen Bedeutungen eines polysemen Wortes daher unter einem einzigen Lemma (Eintrag).  Im Rahmen von Kollokationen spielen Polysemien vor allem im Bereich verbaler und adjektivischer Kollokatoren eine Rolle, weil besonders diese Wortarten oft polysem sind und im Vergleich zu ihrer Grundbedeutung eine metaphorische Übertragung erfahren haben (vgl. abbracciare una professione ‚einen Beruf ergreifen‘, wörtl.: „umarmen“; una curva cieca ‚eine unübersichtliche [wörtl.: “blinde”] Kurve‘). Da Polysemien in verschiedenen Sprachen meist unterschiedlich verteilt sind, ergeben sich unterschiedliche Kombinationsradien und Bildlichkeiten sowie folglich auch Unterschiede in den Kollokationen.

Semiidiomatische Kollokationen (auch: teilidiomatische Kollokationen; Teilidiome; Semiidiome) [=> siehe auch “Unsere Kollokationskonzeption”]: Bei teil- oder semiidiomatischen Kollokationen ist der Kollokator idiomatisiert, wie im Falle der Kollokation un numero verde ‘eine kostenlose (wörtl.: “grüne”) (Ruf)nummer’. Da die Basis jedoch nicht idiomatisch gebraucht ist (numero = ‘(Ruf)nummer’), sind solche Verbindungen insgesamt nur teilidiomatisch und aus diesem Grund nicht den (Voll-)Idiomen zuzurechnen, sondern noch zu den Kollokationen zu zählen, weil mindestens ein Teil der Verbindung wörtlich gebraucht ist und die Gesamtbedeutung meist noch aus den einzelnen Teilen erschließbar ist. Es gibt auch Semi-Idiome mit “ungewöhnlicher Kollokationssyntax”, wie im Falle von divertirsi un mondo (‘sich köstlich amüsieren’, wörtl.: “sich eine Welt amüsieren”): Bei diesem Beispiel stellt das Verb divertirsi die Basis dar, weil es sich um den wörtlichen Teil der Verbindung handelt, während es sich beim Modaladverbiale un mondo um den idiomatisch gebrauchten Kollokator handelt.

Publikationen

Monographie

Konecny, Christine (2010): Kollokationen. Versuch einer semantisch-begrifflichen Annäherung und Klassifizierung anhand italienischer Beispiele. München: Martin Meidenbauer [Forum Sprachwissenschaften; 8], 724 Seiten.

[ISBN: 978-3-89975-711-8]

(Nähere Informationen; Inhaltsverzeichnis; Flyer zum Buch; Homepage Verlag „Martin Meidenbauer“; Homepage Verlag „Peter Lang“)

Für das Buch / die Dissertation erhaltene Auszeichnungen und Preise:

Rezensionen zum Buch:

 

Herausgeberinnenschaft

Konecny, Christine; Hallsteinsdóttir, Erla; Kacjan, Brigita (eds.) (2013): Phraseologie im Sprachunterricht und in der Sprachendidaktik / Phraseology in language teaching and in language didactics. Maribor: Mednarodna založba Oddelka za slovanske jezike in književnosti, Filozofska fakulteta [Zora; 94], 173 Seiten.

[ISBN: 978-961-6930-02-4]

(Nähere Informationen zum Buch; Mehr Informationen über die Reihe „Zora“)
Rezensionen zum Buch:
 

Beiträge in Sammelbänden und Kongress- bzw. Tagungsakten

Konecny, Christine (2010a): „Lexikalische Kollokationen und der Beitrag der Internet-Suchmaschine Google zu ihrer Erschließung und Beschreibung.“ In: Ptashnyk, Stefaniya; Hallsteinsdóttir, Erla; Bubenhofer, Noah (eds.): Korpora, Web und Datenbanken / Corpora, Web and Databases. Computergestützte Methoden in der modernen Phraseologie und Lexikographie / Computer-Based Methods in Modern Phraseology and Lexicography. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren [Phraseologie und Parömiologie; 25], 77-94. (nähere Informationen; Rezension)

Konecny, Christine (2010b): „Von ‚hinkenden‘ Stühlen, ‚tanzenden‘ Zähnen und ‚verlorenen‘ Verkehrsmitteln. Erfassung und Darstellung italienischer lexikalischer Kollokationen für deutschsprachige L2-Lerner (auf der Grundlage des Dizionario di base della lingua italiana – DIB).“ In: Dykstra, Anne; Schoonheim, Tanneke (eds.): Proceedings of the XIV. Euralex International Congress, Leeuwarden, 6-10 July 2010. Leeuwarden: Fryske Akademy / A.F.U.K. (Algemiene Fryske Underjocht Kommisje), 1207-1221. (zum Artikel)

Konecny, Christine (2010c): „Le collocazioni lessicali – proposta per una classificazione semantica.“ In: Iliescu, Maria; Siller-Runggaldier, Heidi; Danler, Paul (eds.): XXVe Congrès International de Linguistique et Philologie Romanes (= CILPR 2007), Innsbruck, 3-8 septembre 2007. Vol. III. Berlin; New York: de Gruyter, 125-134. (nähere Informationen)

Konecny, Christine (2011a): „Von ‚eingepflanzten‘ Nägeln zu ‚hinuntergeschluckten‘ Tränen und ‚jungfräulichen‘ DVDs. Die Konzeptualisierung von Wissen in denotativ äquivalenten italienischen und deutschen Kollokationen und deren lexikographische Repräsentation.“ In: Kittler, Judith; Nickenig, Annika; Siebenborn, Eva; del Valle, Victoria (eds.): Repräsentationsformen von Wissen. Beiträge zum XXVI. Forum Junge Romanistik in Bochum (26.-29. Mai 2010). München: Martin Meidenbauer [Forum Junge Romanistik; 17], 115-133. (nähere Informationen)

Konecny, Christine (2011b): „Divergenze e convergenze in collocazioni lessicali italiane e tedesche.“ In: Lavric, Eva; Pöckl, Wolfgang; Schallhart, Florian (eds.): Comparatio delectat. Akten der VI. Internationalen Arbeitstagung zum romanisch-deutschen und innerromanischen Sprachvergleich, Innsbruck, 3.-5. September 2008. Teil 1 und 2. Frankfurt a.M. [et al.]: Lang [InnTrans / Innsbrucker Beiträge zu Sprache, Kultur und Translation; 4], 295-309. (nähere Informationen)

Autelli, Erica; Konecny, Christine; Bradl-Albrich, Martina (2012): „Creating a bilingual learner’s dictionary of Italian and German collocations: strategies and methods for searching, selecting and representing collocations on the basis of a learner-oriented, semantic-conceptual approach.“ In: Vatvedt Fjeld, Ruth; Torjusen, Julie Matilde (eds.): Proceedings of the 15th Euralex International Congress, Oslo, 7-11 August 2012. Oslo: Department of Linguistics and Scandinavian Studies of the University of Oslo, 726-736. (zum Artikel)

Konecny, Christine (2012a): „Wirf‘ mal einen Blick darauf – Dacci un po‘ un’occhiata! Zu interlingualen Abweichungen in italienischen und deutschen Verb-Substantiv-Kollokationen und deren Relevanz für die Translationsdidaktik und die translatologische Praxis.“ In: Zybatow, Lew; Petrova, Alena; Ustaszewski, Michael (eds.): Translationswissenschaft interdisziplinär: Fragen der Theorie und Didaktik / Translation Studies: Interdisciplinary Issues of Theory and Didactics. Tagungsband der 1. Internationalen Konferenz TRANSLATA „Translationswissenschaft: gestern – heute – morgen“, 12.-14. Mai 2011, Innsbruck / Proceedings of the 1st International Conference TRANSLATA „Translation & Interpreting Research: Yesterday – Today – Tomorrow“, May 12-14, 2011, Innsbruck. Frankfurt a.M. [et al.]: Lang [Forum Translationswissenschaft; 15], 299-306. (nähere Informationen)

Konecny, Christine (2012b): „Da chiodi ‚piantati‘ a DVD ‚vergini‘ e lacrime ‚inghiottite‘. Insegnamento e rappresentazione lessicografica di collocazioni lessicali italiane per apprendenti tedescofoni (sulla base del DIB – Dizionario di base della lingua italiana).“ In: Ferreri, Silvana (ed.): Lessico e Lessicologia. Atti del XLIV. Congresso Internazionale di Studi della Società di Linguistica Italiana (SLI), Viterbo, 27-29 settembre 2010. Roma: Bulzoni [Pubblicazioni della Società di Linguistica Italiana; 56], 463-477. (nähere Informationen)

Konecny, Christine; Bradl-Albrich, Martina (2012): „Siehst du den ‚tanzenden‘ Zahn? Memorisieren lexikalischer Kollokationen des Italienischen als L2-Sprache mit Hilfe einer erweiterten keyword-Methode.“ In: Hinger, Barbara; Unterrainer, Eva Maria; Newby, David (eds.): Sprachen lernen: Kompetenzen entwickeln – Performanzen (über)prüfen. Tagungsband der 5. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Sprachdidaktik (ÖGSD): Innsbruck, 23.-25. September 2010. Wien: Praesens, 214-235. (nähere Informationen)

Konecny, Christine (2013): “Das Projekt eines neuen italienisch-deutschen Kollokationswörterbuches und sein innovativer Beitrag zur bilingualen Lernerlexikographie.” In: Cantarini, Sibilla (ed.): Wortschatz, Wortschätze im Vergleich und Wörterbücher. Methoden, Instrumente und neue Perspektiven. Frankfurt a.M. [et al.]: Lang [Kontrastive Linguistik / Linguistica contrastiva; 3], 135-159. (nähere Informationen)

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2013a): „Learning Italian phrasemes through their conceptualizations.“ In: Konecny, Christine; Hallsteinsdóttir, Erla; Kacjan, Brigita (eds.): Phraseologie im Sprachunterricht und in der Sprachendidaktik / Phraseology in language teaching and in language didactics. Maribor: Mednarodna založba Oddelka za slovanske jezike in književnosti, Filozofska fakulteta [Zora; 94], 117-136. (nähere Informationen)

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2013b): „Combining Lexicography with Second-Language Didactics: The Case of the Bilingual Collocations Dictionary Kollokationen Italienisch-Deutsch.“ In: Karpova, Olga (eds.): Life beyond Dictionaries: Proceedings of X Anniversary School on Lexicography. Ivanovo – Florence, September 12-14, 2013. Ivanovo: Ivanovo State University, 268-271.

Konecny, Christine; Hallsteinsdóttir, Erla; Kacjan, Brigita (2013): „Zum Status quo der Phraseodidaktik: Aktuelle Forschungsfragen, Desiderata und Zukunftsperspektiven.“ In: Konecny, Christine; Hallsteinsdóttir, Erla; Kacjan, Brigita (eds.): Phraseologie im Sprachunterricht und in der Sprachendidaktik / Phraseology in language teaching and in language didactics. Maribor: Mednarodna založba Oddelka za slovanske jezike in književnosti, Filozofska fakulteta [Zora; 94], 153-172. (nähere Informationen)

Konecny, Christine; Konzett, Carmen (2013): „Wortschatzlernen als Vorbereitung auf Sprachmittlungsaufgaben: Lexemkombinationen und kontrastive Wortschatzdidaktik im mehrsprachigen Unterricht.“ In: Reimann, Daniel; Rössler, Andrea (eds.): Sprachmittlung im Fremdsprachenunterricht. Tübingen: Narr [Romanistische Fremdsprachenforschung und Unterrichtsentwicklung; 1], 261-280. (nähere Informationen)

Konecny, Christine (2014): „Unikale Lexeme – ‚Spuren‘ der Diachronie in der Synchronie? Eine Analyse anhand ausgewählter italienischer Phraseologismen.“ In: Melchior, Luca; Göschl, Albert; Rieger, Rita; Fischer, Michaela; Voit, Andreea (eds.): Spuren.Suche (in) der Romania. Beiträge zum XXVIII. Forum Junge Romanistik in Graz (18.-21. April 2012). Frankfurt a.M. [et al.]: Lang [Forum Junge Romanistik; 19], 283-298. (nähere Informationen)

Konecny, Christine; Autelli, Erica (2015): “Scale ripide, mobili e a chiocciola – steile, Roll- und Wendeltreppen. Diverse categorie di combinazioni lessicali italiane del tipo ‘N + Agg o SPrep’ e i loro equivalenti tedeschi – un confronto interlinguistico.” In: Lavric, Eva; Pöckl, Wolfgang (eds.): Comparatio delectat II. Akten der VII. Internationalen Arbeitstagung zum romanisch-deutschen und innerromanischen Sprachvergleich, Innsbruck, 6.-8. September 2012. Teil 2. Frankfurt a.M. [et al.]: Lang [InnTrans / Innsbrucker Beiträge zu Sprache, Kultur und Translation; 7], 567-586. (nähere Informationen)

Autelli, Erica; Konecny, Christine (2015): „Combining Lexicography with Second-Language Didactics: The Case of the Bilingual Collocations Dictionary Kollokationen Italienisch-Deutsch.“ In: Karpova, Olga; Kartashkova, Faina (eds.): Life beyond Dictionaries. Cambridge: Cambridge Scholars Publishing, 185-198.

Autelli, Erica; Konecny, Christine (2015): „Lehren und Lernen von Kollokationen in einer zweisprachigen Klasse.“ In: Carpentieri, Saverio; Hosp, Eva Nora; Winkler, Siegfried (eds.): Eine Klasse – zwei Sprachen / Una classe – due lingue. Zehn Jahre bilingualer Unterricht an der Volksschule „Innere Stadt“ in Innsbruck / Dieci anni di insegnamento bilingue alla scuola primaria „Innere Stadt“ di Innsbruck. Innsbruck [et al.]: Studienverlag, 52-55. (nähere Informationen)

[Übersetzung:] Autelli, Erica; Konecny, Christine (2015): „Insegnare e imparare collocazioni in una classe bilingue.“ In: Carpentieri, Saverio; Hosp, Eva Nora; Winkler, Siegfried (eds.): Eine Klasse – zwei Sprachen / Una classe – due lingue. Zehn Jahre bilingualer Unterricht an der Volksschule „Innere Stadt“ in Innsbruck / Dieci anni di insegnamento bilingue alla scuola primaria „Innere Stadt“ di Innsbruck. Innsbruck [et al.]: Studienverlag, 162-164.

Konecny, Christine (im Druck): „Frequenz: ein zuverlässiges Kriterium zur Erschließung von fachsprachlichen Kollokationen?“ In: Gautier, Laurent (ed.): Les collocations en discours spécialisés. Berlin: Franck & Timme [FFF / Forum für Fachsprachen-Forschung].

 

Einleitungen

Konecny, Christine; Hallsteinsdóttir, Erla; Kacjan, Brigita (2013): „Einlei­tung.“ / „Introduction.“ In: Konecny, Christine; Hallsteinsdóttir, Erla; Kacjan, Brigita (eds.): Phraseologie im Sprachunterricht und in der Sprachendidaktik / Phraseology in language teaching and in language didactics. Maribor: Mednarodna založba Oddelka za slovanske jezike in književnosti, Filozofska fakulteta [Zora; 94], 7-17. (nähere Informationen)

 

An der Universität Innsbruck (Institut für Romanistik) verfasste Diplomarbeiten und Dissertationen zum Themenbereich „Italienische Phraseologie“ (BetreuerInnen: Univ.-Prof. Dr. Heidi Siller-Runggaldier, Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Maria Iliescu, Univ.-Prof. Dr. Paul Danler)

(vgl. Forschungsschwerpunkt „Italienische Kollokationen“, initiiert und geleitet von Univ.-Prof. Dr. Heidi Siller-Runggaldier)

Albrich, Martina (2010): Dall’amore vero all’odio profondo. Collocazioni lessicali italiane contenenti sostantivi denotanti sentimenti/emozioni. Analisi semantica e implicazioni didattiche per l’insegnamento dell’italiano L2. Innsbruck: Universität Innsbruck (Diplomarbeit). [Betreuerin: Prof. Heidi Siller-Runggaldier]

Andrich, Birgit (2005): Tierbezeichnungen enthaltende italienische Phraseologismen. Eine syntaktisch, semantisch und kognitiv-konzeptuell ausgerichtete Untersuchung. Innsbruck: Universität Innsbruck (Diplomarbeit). [Betreuerin: Prof. Heidi Siller-Runggaldier]

Felderer, Patricia (2010): Le collocazioni giuridiche: il tipo V+N nella funzione dell’oggetto diretto dimostrato in base al trattato di Maastricht. Innsbruck: Universität Innsbruck (Diplomarbeit). [Betreuer: Prof. Paul Danler]

Gitterle, Cornelia (2005): Somatismen mit dem Körperteil „Hand“ im Italienischen und im Deutschen. Innsbruck: Universität Innsbruck (Diplomarbeit). [Betreuerin: Prof. Heidi Siller-Runggaldier]

Hellweger, Daniela (2009): Le collocazioni nella lingua del calcio. Analisi sintattica e semantica delle collocazioni. Innsbruck: Universität Innsbruck (Diplomarbeit). [Betreuer: Prof. Paul Danler]

Konecny, Christine (2007): Kollokationen. Versuch einer semantisch-begrifflichen Annäherung und Klassifizierung anhand des Italienischen. 2 Vols. Innsbruck: Universität Innsbruck (Dissertation). [Betreuerinnen: Prof. Heidi Siller-Runggaldier und Prof. Maria Iliescu]

Krimbacher, Petra (2006): Strutture tra formazione di parola, collocazione e combinazione libera: i sintagmi ‘aggettivo + sostantivo’ ossia ‘sostantivo + aggettivo’. Classificazione e implicazioni didattiche (sulla base di un confronto con forme corrispondenti in tedesco). Innsbruck: Universität Innsbruck (Diplomarbeit). [Betreuerin: Prof. Heidi Siller-Runggaldier]

Rinderer, Susanne (2003): Phraseologismen aus dem Bildbereich der Musik. Ein Sprachvergleich Italienisch – Französisch. Innsbruck: Universität Innsbruck (Diplomarbeit). [Betreuerin: Prof. Heidi Siller-Runggaldier]

Steger, Heidi (2008): Le collocazioni lessicali: un approccio dinamico alla loro descrizione. Innsbruck: Universität Innsbruck (Diplomarbeit). [Betreuerin: Prof. Heidi Siller-Runggaldier]

Unterrainer, Eva Maria (2005): Bezeichnungen für Körperteile und ihre Verwendung in italienischen und deutschen Kollokationen. Ein interlingualer Vergleich aus formallinguistischer und kognitivistischer Sicht. Innsbruck: Universität Innsbruck (Diplomarbeit). [Betreuerin: Prof. Heidi Siller-Runggaldier]

Wenzl, Susanne (2003): Kollokationen – eine linguistische Herausforderung. Aufgezeigt am Beispiel der italienischen Kollokationen ‘Transitives Verb + Nominalsyntagma in der Funktion eines direkten Objekts’. Innsbruck: Universität Innsbruck (Diplomarbeit). [Betreuerin: Prof. Heidi Siller-Runggaldier]

Wertel, Iris (2010): Le parti del corpo umano come fonte di espressioni idiomatiche. Analisi contrastiva di espressioni idiomatiche italiane e tedesche. Le strategie dell’acquisizione del significato straniero e le possibilità di insegnamento delle espressioni idiomatiche. Innsbruck: Universität Innsbruck (Diplomarbeit). [Betreuer: Prof. Paul Danler]

Zach, Maria (2011): L’appetito viene mangiando. Modi di dire contenenti nomi di alimenti e bevande. Un confronto grammaticale-semantico. Innsbruck: Universität Innsbruck (Diplomarbeit). [Betreuerin: Prof. Heidi Siller-Runggaldier]

Links

Das Projekt fördernde Institution/en:

Berichte über das Projekt:

Online zugängliche Projektpublikationen:

Homepages von Universität Innsbruck und Projektmitarbeiter/inne/n:

Kooperierende Schulen:

Weitere Kooperationspartner:

Verlag (Publikation des Lernwortschatzes):

Für das Projekt relevante wissenschaftliche Gesellschaften (Auswahl):

Andere Projekte und Initiativen zu Kollokationen und Phraseologismen:

Italienische und deutsche Webkorpora (Auswahl):

Online-Bibliographien zu den Themen Phraseologie und Lexikographie (siehe auch „Bibliographie”):

Auswahl von online zugänglichen Publikationen zu Kollokationen, Phraseologismen und Lexikographie (siehe auch „Bibliographie”):